1500 Reifen zerstochen: Verdächtiger in psychiatrischer Klinik

0
Autos mit platten Reifen stehen im Ortskern von Plaidt. Foto: Thomas Frey/dpa (Foto: dpa)

PLAIDT/KOBLENZ. Nachdem in Plaidt (Kreis Mayen-Koblenz) an mindestens 370 Fahrzeugen Reifen zerstochen wurden, befindet sich der festgenommene 50-Jährige in einer psychiatrischen Klinik.

Wegen Hinweisen auf eine Erkrankung habe ein Ermittlungsrichter bereits vergangenen Freitag (24.12.) angeordnet, den Mann vorläufig in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung unterzubringen, teilte die Staatsanwaltschaft in Koblenz am Montag mit.

Ihm wird vorgeworfen, in der Nacht zum Freitag mit einer Nagelschere an mindestens 370 Fahrzeugen rund 1500 Reifen zerstochen zu haben. Nach groben Schätzungen der Polizei entstand dabei ein Sachschaden von etwa 150.000 Euro. Zunächst hatte die Polizei von über 400 beschädigten Autos berichtet. Wegen Doppelmeldungen sei die Zahl jedoch nach unten korrigiert worden, teilte ein Sprecher der Polizei in Andernach am Montag mit.

Der festgenommene 50-Jährige sei im August dieses Jahres bereits auffällig geworden. Er soll einer Person in den Rücken getreten haben, ohne diese jedoch zu verletzen. Gegen ihn wird nun wegen Verdachts auf Sachbeschädigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Zudem werde geklärt, inwieweit der Verdächtige schuldfähig ist.

Vorheriger ArtikelChampions League-Viertelfinale: Die Favoriten der Wettanbieter
Nächster Artikel++ Aktuell: Corona Stadt Trier und Landkreis – Neuinfektionen und Inzidenzen am Montag ++

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.