Trotz Corona-Beschränkungen: Rund 3700 Besucher beim Eifel-Literatur-Festival

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Foto: dpa/Symbolbild

PRÜM. Das Eifel-Literatur-Festival hat im Herbst mit neun Lesungen rund 3.700 Besucher angezogen. Prägend seien Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie gewesen, sagte Festivalleiter Josef Zierden am Mittwoch in der Eifelstadt Prüm. Es habe Terminverschiebungen und beschränkte Platzkapazität gegeben. Bei der vergangenen Auflage der Literaturreihe 2018 waren noch rund 14.000 Besucher bei 24 Veranstaltungen gezählt worden.

Auf dem Programm des diesjährigen Festivals standen unter anderem Literatur-Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk und die Bestseller-Autoren Daniel Kehlmann und Peter Wohlleben. Mit einem Mix aus Sachbuch und Belletristik sei das Festival in Bitburg, Prüm, Gerolstein und Wittlich zu Gast gewesen, sagte Zierden. Viele hundert Besucher hätten das Festival erstmals per Livestreaming verfolgt.

Das 1994 gegründete Festival gilt als bedeutendstes Literaturfestival in Rheinland-Pfalz. Es findet in der Regel alle zwei Jahre statt. Die Reihe hat bislang rund 250 literarische Größen in die Eifel gelockt, darunter auch die Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass (1927-2015) und Herta Müller. (dpa)

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