TRIER. Drei von insgesamt 15 Busnetzen im Verkehrsverbund Region Trier (VRT) gehen am 12. Dezember im Eifelkreis, im Vulkaneifelkreis und im Kreis Bernkastel-Wittlich an den Start.
Das sogenannte Busnetz Eifelmaare in einem Gebiet im südlichen Vulkaneifelkreis, das Busnetz Eifel-Kondelwald in einem Gebiet im nordwestlichen Kreis Bernkastel-Wittlich, und das Busnetz Neuerburger Land im Eifelkreis. Fast alle Orte dieser Regionen sind dann an den Busverkehr angebunden. Viele Orte bekommen auch sonntags und in den Ferien ein Busangebot mit durchgehender zweistündlicher Taktung. Teilweise werden auch RufBusse eingesetzt, die nach vorheriger Buchung fahren.
Das neue Angebot ist barrierefrei und komfortabel
Für das neue Buskonzept wurden die Qualitätsanforderungen an Fahrzeuge und Haltestellen deutlich erhöht. Dementsprechend müssen die Busse höhere Mindestanforderungen erfüllen, die für mehr Komfort während der Fahrt sorgen und Barrierefreiheit gewährleisten. Die Busse des neuen Busnetzes verfügen also über Platz sowie Einstiegshilfen für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste. Teilweise erhalten die Haltestellen einen neuen Namen, um Ortsfremden eine schnellere Orientierung zu ermöglichen.
So bucht man einen RufBus
In der VRT-App oder telefonisch können Fahrgäste ihren RufBus mindestens eine Stunde vor Fahrtantritt buchen. Wie genau das geht, erklärt der VRT auf seiner Internetseite unter anderem mit Erklärvideos. Haltestellen, an denen RufBusse ankommen, erkennen Fahrgäste an den dort angebrachten RufBus-Symbolen. RufBusse haben einen normalen Fahrplan, kommen aber nur nach angemeldetem Bedarf zur Haltestelle. Bei der Buchung können Kunden angeben, ob sie mit Rollstuhl, Kinderwagen oder größerem Gepäck unterwegs sind. Gruppenbuchungen ab acht Personen müssen telefonisch mindestens 24 Stunden vor Fahrtantritt gebucht werden, damit das zuständige Unternehmen die Fahrzeuggröße anpassen kann. Eine RufBus-Fahrt kostet nicht mehr als eine normale Busfahrt in der Preisstufe der gewünschten Strecke.
In den neuen Busnetzen fahren die RufBusse mindestens montags bis samstags zweistündlich als Taxen oder Busse analog zum normalen Linienverkehr zu festen Fahrplanzeiten – vielerorts fahren sie auch sonntags zweistündlich.
Das steckt hinter dem verbesserten Angebot
Die neuen Busnetze sind Teil eines größeren Buskonzepts, welches bis 2025 im gesamten Verbundgebiet des Verkehrsverbund Region Trier (VRT) umgesetzt wird. Damit soll das gesamte Busangebot verbessert werden. Daher wurden bisherige Verbindungen analysiert, umgeplant und in Komplettpaketen neu ausgeschrieben. Die Bietergemeinschaft bkr-mobility GmbH (ein Zusammenschluss der Verkehrsunternehmen Bohr, Königs und Reuter) hat das Gebiet Eifel-Kondelwald im Kreis Bernkastel-Wittlich gewonnen. Das Gebiet Eifelmaare im südlichen Vulkaneifelkreis wird in Zukunft vom Unternehmen DB Regio Bus Mitte GmbH (DRM) betrieben. Die Netze Eifelmaare und Eifel-Kondelwald sind eng miteinander verzahnt und ergänzen einander. Das Gebiet im Neuerburger Land hat das Busunternehmen EMV Eifel-Mosel Verkehrsgesellschaft mbH aus Bitburg gewonnen.
Zehn Jahre lang sind die Unternehmen nun für das verbesserte Angebot in ihrem Gebiet verantwortlich. Finanziert wird das Angebot von den Landkreisen und dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord. Somit ist das Beförderungsangebot bis mindestens 2031 garantiert.
Entlang der Hauptachsen können Fahrgäste sich in den neuen Busnetzen an sieben Tagen in der Woche auf enge Taktungen und gute Anschlussmöglichkeiten an den Zugverkehr verlassen. Zudem sind in der Fahrradsaison ab April auf vielen Linien RadBusse unterwegs. Was sich für Schüler mit den neuen Busnetzen ändert, lesen Sie in unserer nächsten Pressemeldung. Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite des VRT unter www.vrt-info.de/busnetz















