„Afghanistan-Versagen“ – auch Saarland will Unterbringung afghanischer Ortskräfte ermöglichen

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U.S.- Soldaten überwachen den internationalen Flughafen in Kabul; dpa

SAARBRÜCKEN. Das Saarland will sich an der Unterbringung von geflüchteten afghanischen Ortskräften beteiligen. Neben der Landeshauptstadt Saarbrücken hätten bereits weitere Gemeinden ihre Bereitschaft zur Aufnahme der Menschen erklärt, teilte das saarländische Innenministerium am Mittwoch in Saarbrücken mit.

Eine kurzfristige Aufnahme und Unterbringung von afghanischen Ortskräften, die vom Bund zugewiesen würden, sei sichergestellt. Der Umfang war zunächst unklar. Die Landesregierung appellierte weiter an Kreise und Kommunen, freie Unterkünfte an das Ministerium zu melden.

Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan hat die Bundeswehr unter schwierigsten Bedingungen mit ihrer Luftbrücke zur Rettung von Deutschen und Afghanen begonnen. Am Dienstag hatte ein Transportflugzeug Menschen in die usbekische Hauptstadt Taschkent geflogen. In Frankfurt landete am frühen Mittwochmorgen eine Lufthansa-Maschine mit rund 130 Evakuierten an Bord.

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