Einsatzkräfte im Katastrophengebiet arbeiten an Entsorgung von Öl

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Foto: dpa

AHRWEILER. Zum Ende der dritten Woche im Katastropheneinsatz an der Ahr ist die Abwehr der Ölverschmutzung ein besonderer Schwerpunkt.

Mit Öl verseuchtes Wasser werde aus Kellern gepumpt und von speziell dafür ausgebildeten Feuerwehrkräften in Behältern gesichert, teilte Einsatzleiter Heinz Wolschendorf am Montag in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit. An der im Notbetrieb arbeitenden Kläranlage in Sinzig werde zudem ein Spezialgerät eingesetzt, mit dem Öl von Wasser getrennt werden könne.

Nach Angaben Wolschendorfs sind an der Ahr weiter rund 4000 Kräfte im Einsatz. Zu Kritik an Abläufen des Einsatzes sagte Wolschendorf, die Größe des Gebietes mit einer Länge von 40 Kilometern, einer Breite von zwei Kilometern und etwa 40.000 Betroffenen bedinge, «dass gewisse Dinge am Anfang nicht zu überblicken waren».

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