Brände vernichteten 2020 rund 14 Hektar Wald in RLP

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Einsatzkräfte der Feuerwehr sind nach einem Waldbrand mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild

MAINZ/BERLIN. Im Jahr 2020 sind in Rheinland-Pfalz gut 14 Hektar Wald verbrannt. Insgesamt 68 Feuer wurden gezählt, wie aus Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft hervorgeht. 23 Waldbrände wurden der Statistik zufolge absichtlich gelegt, 14 entstanden durch Fahrlässigkeit. Rheinland-Pfalz ist mit einem Anteil von 42 Prozent Wald an der Landesfläche eines der waldreichsten Bundesländer in Deutschland.

Im Jahr 2019 waren in dem Bundesland rund 8 Hektar einem Feuer zum Opfer gefallen, registriert wurden 35 derartige Brände. Bundesweit sind die Schäden durch Waldbrände zuletzt gesunken – von 2711 Hektar im Jahr 2019 auf 368 Hektar im Jahr 2020. Experten führen diese Entwicklung auch auf Verbesserungen zurück, was rasche Entdeckung und Bekämpfung der Feuer betrifft.

Die Waldbrandgefahr steigt bei lang anhaltender Trockenheit und Dürre deutlich. Derzeit ist sie nach dem aktuellen Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes in Rheinland-Pfalz aber gering. Zuletzt hatte es einige Unwetter mit vielen Niederschlägen gegeben.

Dennoch: Die Forstämter in Rheinland-Pfalz weisen darauf hin, dass etwa Rauchen oder Grillen außerhalb von Grillplätzen im Wald das ganze Jahr über streng verboten sind. Je trockener das Wetter, desto mehr müssten Waldbesucher aufpassen. «Im Extremfall kann auch eine einfache Glasscherbe einen Brand auslösen.» (dpa)

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