Deutliches Umsatz-Plus! Bei Villeroy und Boch geht Jahresprognose weiter nach oben

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Tassen von Villeroy & Boch. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

METTLACH. Nach guten Geschäften im ersten Halbjahr hat der Keramikhersteller Villeroy und Boch seine Jahresprognose für 2021 erneut deutlich angehoben. Es werde beim Umsatz mit einem Plus von gut zehn Prozent auf rund 885 Millionen Euro gerechnet, teilte der Konzern in Mettlach mit. In der zweiten Aprilhälfte hatte Villeroy und Boch noch mit einer Steigerung von fünf und zehn Prozent, zuvor mit drei bis fünf Prozent kalkuliert.

Beim operativen Konzernergebnis rechne man nun mit einem Anstieg von rund 50 Millionen Euro im Vorjahr auf mehr als 75 Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit. Bislang war hier von einem «deutlich überproportionalen Anstieg» die Rede gewesen.

Grund für die guten Aussichten sei eine sehr positive Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten dieses Jahres gewesen. Hinzu kämen «erfolgreich umgesetzte Strukturmaßnahmen in beiden Unternehmensbereichen», hieß es.

Im April hatte der Hersteller mitgeteilt, die Nachfrage nach den Produkten sei erheblich gestiegen. Man profitiere «derzeit verstärkt vom Trend der Renovierung und Neuausstattung des Zuhauses.»

In 2020 erzielte Villeroy und Boch einen Umsatz von 800,9 Millionen Euro. Das operative Ergebnis lag bei 49,7 Millionen Euro. Unterm Strich stand ein Ergebnis von 22,9 Millionen Euro.

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