++ AKTUELL: Alle Infos – Trierer Krankenhäuser lockern Besuchsregelungen schrittweise ++

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Corona-Gemeinschafts-Krankenhaus Trier
Foto: Lokalo.de (se)

TRIER Das Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen und das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier reagieren auf sinkende Inzidenzwerte und steigende Impfquote

Alle Patienten, die stationär in Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen gGmbH oder im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier aufgenommen wurden, dürfen ab Donnerstag, 17. Juni, wieder Besuch empfangen. Das teilen die Klinikverantwortlichen beider Häuser mit.

Bisher durften Angehörige nur in Ausnahmefällen Patienten auf der Station besuchen. Ab Donnerstag soll jeder Patient einen Besuch einer nahestehenden Person in einem begrenzten zeitlichen Umfang empfangen dürfen.

Dabei gilt die 1-1-1-Regelung als Orientierung: Ein Patient, ein Besucher, eine Stunde. Jeder Patient darf für eine Stunde pro Tag von einer Person besucht werden. Da die Kliniken davon ausgehen müssen, dass noch nicht alle Patienten vollständig geimpft sind, muss der Besucher – unabhängig von seinem Impfstatus ­– ein negatives Schnelltest-Ergebnis vorlegen, das nicht älter als sieben Tage ist, um ungeimpfte (Mit-)Patienten nicht zu gefährden.

Grund für die Lockerung der Besucherregeln sind die sinkenden Inzidenzwerte sowie die steigende Zahl Geimpfter in der Stadt Trier sowie dem Landkreis Trier-Saarburg. „Uns ist bewusst, dass Besuch zu empfangen für das Wohlergehen der uns anvertrauten Patientinnen und Patienten notwendig ist“, sagt Dr. med. Christian Sprenger, medizinischer Geschäftsführer des Klinikums Mutterhaus. Deshalb wolle man wieder Besuche zulassen, „jedoch immer unter Einhaltung der größtmöglichen Hygienemaßen, um Schwerstkranke weiterhin so gut wie möglich zu schützen.“ „Wir sind sehr froh, die Besuchsregelungen schrittweise lockern zu können und damit die für alle Beteiligten belastende Situation der letzten Monate entspannen zu können“, sagt Markus Leineweber, Hausoberer des Brüderkrankenhauses Trier und ergänzt: „Unser Dank gilt den Angehörigen für Ihr Verständnis, das sie immer wieder für die einschränkenden Maßnahme des Besucherstopps aufgebracht haben und damit wesentlich dazu beigetragen haben, dass wir bisher gut durch diese Zeit der Pandemie gekommen sind.“

Risikogruppen und Angehörige mit grippeähnlichen Symptomen werden aus Gründen des Infektionsschutzes weiterhin gebeten, auf Besuche zu verzichten. Beim Betreten des Krankenhauses ist ein medizinischer Mundschutz zu tragen und die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln sind zu beachten. Der Zutritt ins Krankenhaus ist nach wie vor nur über den Haupteingang möglich. Alle Nebeneingänge der beiden Kliniken bleiben bis auf weiteres geschlossen.

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