Region: Arbeitslosenquote bleibt stabil – Zugang an gemeldeten Stellen erstmals über Vorjahresniveau

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Foto: dpa-Archiv

TRIER. Im März ist die Arbeitslosigkeit in der Region Trier erneut gesunken, allerdings fällt der Rückgang geringfügiger aus als noch im Februar. Die Zahl der arbeitslosen Menschen hat sich um 273 bzw. 2,2 Prozent auf 12.180 reduziert. Die Arbeitslosenquote bleibt gegenüber dem Vormonat konstant bei 4,2 Prozent.

Das Vorjahresniveau wird beim Bestand an Arbeitslosen jedoch weiterhin überschritten. Im Vergleich zum März 2020 sind 1.789 oder 17,2 Prozent mehr Personen arbeitslos gemeldet und die Arbeitslosenquote liegt um 0,6 Prozentpunkte höher. Der Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit setzt sich ebenfalls weiter fort. Gegenüber dem März des Vorjahres sind 1.220 mehr Langzeitarbeitslose bei der Arbeitsagentur und den Jobcentern registriert.

Beim Vergleich mit den Vorjahresdaten ist jedoch ein besonderer Umstand zu berücksichtigen, erklärt Heribert Wilhelmi der Leiter der Agentur für Arbeit Trier: „Die für März 2020 veröffentlichten Zahlen waren nur bedingt aussagekräftig, da sie noch vor Beginn des Lockdowns erhoben wurden und daher noch nicht die von der COVID-19 Pandemie beeinflusste Situation widerspiegelten“!

Erstmals in diesem Jahr liegt der Zugang an neu gemeldeten Stellen leicht über dem Vorjahresniveau. Er ist besonders im Bau- und dem Gastgewerbe sichtbar. „Dass Betriebe der Baubranche nach der Winterpause wieder mehr Stellen melden, ist saisonüblich“, erläutert Heribert Wilhelmi. „Die Nachfrage nach Personal in der HoGa-Branche lässt sich darauf zurückführen, dass Betriebe mit der Einführung von Corona-Schnelltests und der Perspektive auf Öffnung der Außengastronomie auf eine Widerbelebung ihres Geschäfts hoffen. Allerdings muss angesichts der sich aktuell dramatisch entwickelnden dritten Pandemiewelle abgewartet werden, ob sich ihre Erwartungen erfüllen können“.

Mit den neu gemeldeten Stellenangeboten hat sich der Bestand an verfügbaren Jobs in der Region auf 4.390 erhöht. Das sind zwar 320 weniger als im Vorjahr, doch 177 mehr als im Vormonat. Der Chef der Trierer Arbeitsagentur wertet es einerseits als erfreulich, dass die Nachfrage nach Arbeitskräften in der Region trotz des Pandemiegeschehens anhält. Andererseits liest er daraus auch ein deutliches Signal: „Wir haben über 4.000 freie Stellen, die offensichtlich aus dem Bestand der mehr als 12.000 Arbeitslosen, darunter einem steigenden Anteil an Langzeitarbeitslosen, nicht ohne weiteres besetzt werden können. Das ist in der Regel eine Frage der passenden Qualifikation“, sagt Heribert Wilhelmi. „Achtzig Prozent der Stellenangebote richten sich an gut Ausgebildete und Qualifizierte; Fachkräftesicherung ist das Thema! Wenn sich die Corona-Lage entspannt und die Wirtschaft wieder Fahrt aufnimmt, wird sich das Problem verschärfen“, warnt der Agenturchef. Er appelliert deshalb an Arbeitsuchende und Arbeitgeber, schon jetzt gegenzusteuern und die Förderangebote der Agentur für Arbeit für Qualifizierungsmaßnahmen in Anspruch zu nehmen: „Besonders Betriebe in Kurzarbeit sollten die Zeit nutzen. Sprechen Sie die Expertinnen und Experten unseres Arbeitgeber-Services an“!

Der Ausbildungsmarkt in der Region Trier
Mit dem Monat März beginnt in der Statistik die zweite Berichts-Jahreshälfte des Ausbildungsmarktjahres 2020/2021. Das Berichtsjahr ist der Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 30. September des folgenden Jahres. Alle Bewerber und Berufsausbildungsstellen, die während eines Berichtsjahres bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldet waren, werden von dessen Beginn bis Ende in der Statistik ausgewiesen. Demnach haben Unternehmen der Region der Agentur für Arbeit Trier bis jetzt 3.277 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das sind 459 oder 12,3 Prozent weniger als zum gleichen Zeitpunkt im Ausbildungsjahr 2019/2020. Für interessierte Jugendliche stehen noch 1.979 davon als freier Ausbildungsplatz zur Verfügung. Das sind ebenfalls weniger als zum gleichen Zeitpunkt im zurückliegenden Berichtsjahr: Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen sank um 316 oder 13,8 Prozent. „In Folge der COVID-19 Pandemie herrscht Verunsicherung auf dem Ausbildungsmarkt“, erklärt Heribert Wilhemi, Chef der Arbeitsagentur Trier. „Betriebe wägen ab, ob sie unter den gegebenen Rahmenbedingungen überhaupt Ausbildung ermöglichen können. Ein Anreiz, trotz Kurzarbeit weiterhin auszubilden, ist mit der Ausbildungsprämie geschaffen worden, die die Agentur für Arbeit auszahlt“. Dem Angebot von 3.277 Ausbildungsstellen stehen seit Beginn des Berichtsjahres 2.046 vorwiegend junge Menschen unter 25 Jahren gegenüber, die eine Ausbildungsstelle suchen, 99 weniger als im vergangenen Berichtsjahr. Das entspricht einem Verhältnis von 1,6 Ausbildungsstellen pro Bewerber:in. 1.180 junge Leute haben bislang noch keine Ausbildungsstelle gefunden. „Den Jugendlichen fehlt in Folge des Pandemiegeschehens die Orientierung, da sie auf Berufsberatung in Schulen und auf Messen mit Kontaktmöglichkeiten zu Ausbildungsbetrieben weitgehend verzichten müssen, manche sind auch unsicher, ob sie überhaupt eine Ausbildung beginnen können“, sagt Heribert Wilhelmi. „Es darf aber keine `Generation Corona´ geben, deshalb haben wir in der Agentur für Arbeit die Aktivitäten zur Berufsorientierung forciert, haben die Beratung mittels neuer Kommunikationswege ausgebaut, digitale Angebote geschaffen und die virtuelle Ausbildungsmesse FUTURE 2.0 ins Leben gerufen, die im Juni neu aufgelegt wird“. Dass der Fokus der Agentur für Arbeit gerade jetzt so stark auf die Berufsberatung ausgerichtet ist, begründet der Agenturchef mit dem Blick auf eine Zukunft, in der Fachkräftegewinnung und –sicherung zentrales Thema sein wird. Einen Hinweis liefert der Blick auf die Struktur der gemeldeten Berufsausbildungsstellen. Die meisten (1078) Angebote kommen hier aus dem Bereich Produktion und Fertigung und betreffen damit besonders Berufe im Maschinen- und Fahrzeugbau, der Metallverarbeitung, Energie- und Elektrotechnik. 823 Angebote sind im Bereich Handel mit kaufmännischen und Verkaufsberufen gemeldet worden. 460 Ausbildungsstellen sind für Verwaltungstätigkeiten ausgeschrieben. Das Interesse der Bewerber:innen ist jedoch nicht immer deckungsgleich. „Gerade junge Frauen sind immer noch sehr auf typische Frauenberufe fixiert – gerade ihnen böten sich in den technischen Berufen sehr gute Zukunftsperspektiven“, ermutigt Heribert Wilhelmi.

Kurzarbeit
Seit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 nutzen die Betriebe der Region das Instrument der Kurzarbeit, um ihre Beschäftigten zu halten.

Im März haben 82 Betriebe für 1.108 Mitarbeitende Kurzarbeit angezeigt, im Februar waren 285 Anzeigen für 1.858 Beschäftigte eingegangen. In der Summe wurden von April 2020 bis März 2021 7.978 Anzeigen für 78.252 Beschäftigte bei der Agentur für Arbeit gestellt.

Die Anzeigen sind jedoch nur ein eingeschränkter Indikator für den Eintritt in Kurzarbeit. Sie müssen gestellt werden, um bei Bedarf Kurzarbeit abrechnen zu können, sagen aber nichts darüber aus, ob das Unternehmen tatsächlich Kurzarbeit realisiert. Einen gesicherten Über-blick über die Kurzarbeit in der Region bietet jedoch die Auswertung der real umgesetzten Kurzarbeit. Für den Agenturbezirk Trier liegt diese nun bis November 2020, für Stadt und Kreise bis Oktober 2020 vor. Daten über realisierte Kurzarbeit können aufgrund der Dauer von Antrags- und Abrechnungsverfahren nur mit einer Wartezeit von fünf Monaten gesichert veröffentlicht werden. Das heißt, Statistiken über die tatsächlich praktizierte Kurzarbeit im März 2021 werden erst ab September vorliegen.
Die im gesamten Agenturbezirk Trier tatsächlich realisierte Kurzarbeit betraf im November 2020 1.919 Betriebe und 11.603 Beschäftigte, 715 Betriebe und 4175 Beschäftigte mehr als im Oktober. Welche Wirtschaftsklassen am stärksten betroffen waren, ist für den Agenturbezirk bis September 2020 ausgewertet. Demnach war die Kurzarbeit im Handel, gefolgt vom Gastgewerbe und Verarbeitendem Gewerbe am höchsten.

Die Arbeitsmarktzahlen im Überblick
In der Region Trier waren im März 12.180 Menschen arbeitslos gemeldet 273 weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote blieb bei 4,2 Prozent. Im Vergleich zum März des vergangenen Jahres waren 1.789 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen als in diesem Jahr. Dies entspricht einer Steigerung von 17,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozentpunkte.

Die Bewegungsdaten, die die Zugänge in Arbeitslosigkeit und die Abgänge aus Arbeitslosigkeit bewerten, geben wichtige Hinweise zur Dynamik am Arbeitsmarkt. Mehr Abgänge als Zugänge weisen auf eine sinkende Arbeitslosigkeit hin. 2.022 Menschen haben sich im März arbeitslos gemeldet, 2.292 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Direkt aus einer Erwerbstätigkeit heraus meldeten sich 875 Personen arbeitslos, 149 weniger als im Februar. Aus der Arbeitslosigkeit heraus in eine neue Erwerbstätigkeit fanden 1.010 Menschen, 117 mehr als im Vormonat.

Personengruppen – jugendliche und ältere Arbeitslose, Frauen und Männer, Ausländer und Langzeitarbeitslose
6.565 der Arbeitslosen sind Männer, 5.615 Frauen. Unter den insgesamt 12.180 Arbeitslosen befinden sich 1.379 Jüngere unter 25 Jahren, 2.967 Ältere ab 55 Jahren sowie 3.010 Ausländer und 3.471 Langzeitarbeitslose. Die einzigen Personengruppen, die nicht vom Rückgang der Arbeitslosigkeit im März profitierten sind die Ausländer mit 26 Arbeitslosen mehr und die Langzeitarbeitslosen des Rechtskreises SGB II, die einen Zugang von 138 Personen verzeichnen.

Stellenangebote
Das Angebot an freien Stellen in der Region Trier befindet sich mit 4.390 Angeboten auf steigendem Niveau. Im Februar waren noch 177 Stellen weniger im Bestand gemeldet. Gegenüber März 2020 sind jedoch 320 freie Stellen weniger registriert. Die meisten Stellenausschreibungen gibt es in der Zeitarbeit mit 982 Angeboten, im verarbeitenden Gewerbe mit 670 freien Jobs, im Handel mit 506, im Gesundheits- und Sozialwesen mit 494 und im Baugewerbe mit 466 Angeboten.

Unterbeschäftigung
Wer an einer Qualifizierung teilnimmt oder erkrankt ist, wird während dieser Zeit laut Gesetz nicht als Arbeitsloser gezählt. Um hier Transparenz zu schaffen, publiziert die Bundesagentur für Arbeit jeden Monat die sogenannte Unterbeschäftigungsquote. Sie bezieht zusätzlich zu den Arbeitslosen unter anderem all jene ein, die zur Erhöhung ihrer Integrationschancen arbeitsmarktpolitisch gefördert werden. Laut aktueller Datenbasis lag im März die Unterbeschäftigung im Bezirk der Agentur für Arbeit Trier bei 15.150 Personen, 287 weniger als im Februar und 1.311 mehr als im März 2020. Die Unterbeschäftigungsquote ist im März um 0,1 Prozentpunkt auf 5,1 Prozent gesunken. Im Vergleich zum März des Vorjahres stieg sie um 0,4 Prozentpunkte.

Blick in die einzelnen Regionen

Stadt Trier
In der Stadt Trier fällt der Rückgang der Arbeitslosigkeit im März nur sehr gering aus. Seit Februar hat sich die Zahl der Arbeitslosen um 9 auf 4.078 Personen reduziert, das entspricht 0,2 Prozentpunkten. Im Vergleich zum März 2020 sind hingegen 817 Menschen mehr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote bleibt wie im Februar auf 6,6 Prozent und liegt 1,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat.

In der Stadt Trier sind 2.287 der Arbeitslosen männlich, 1.791 weiblich. Unter allen 4.078 Arbeitslosen befinden sich 519 Jüngere unter 25 Jahren, 732 Ältere über 55 Jahren, 1.223 Ausländer und 1.293 Langzeitarbeitslose. In den Wochen des März haben sich 646 Menschen im Stadtbezirk arbeitslos gemeldet, 655 haben ihre Arbeitslosigkeit beendet.
Wie im Agenturbezirk sind auch in der Stadt Trier die Gruppen der Ausländer und der Langzeitarbeitslosen im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) vom Rückgang der Arbeitslosigkeit ausgenommen. Bei den Menschen ausländischer Herkunft mussten sich 18 Personen mehr arbeitslos melden als im Februar und 285 mehr als im März 2020. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Zuständigkeit der Jobcenter stieg um 53 gegenüber dem Vormonat und um 549 gegenüber dem Vorjahresmonat.

In der Stadt Trier haben im März 23 Betriebe für 108 Mitarbeitende Kurzarbeit angezeigt. Im Februar waren es noch 73 Betriebe und 476 Beschäftigte. Die realisierte Kurzarbeit betraf im Oktober 2020 348 Betriebe mit 2.321 Beschäftigten. Im September lagen die Zahlen noch bei 370 Unternehmen und 2.180 Beschäftigten.

Landkreis Bernkastel-Wittlich
Wie auch im Februar hat sich die Arbeitslosigkeit im Kreis Bernkastel-Wittlich im März reduziert. Mit 2.489 Menschen waren 89 Personen bzw. 3,5 Prozent weniger arbeitslos als noch im Februar. Im Vergleich zum März 2020 ist die Arbeitslosenzahl um 311 Menschen bzw. 14,3 Prozent gestiegen. Die Arbeitslosenquote verringerte sich seit Februar um 0,2 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Quote jedoch um 0,5 Prozentpunkte höher.
In den letzten vier Wochen mussten sich 407 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Bernkastel-Wittlich arbeitslos melden, 498 Personen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. 1.270 der insgesamt 2.489 Arbeitslosen sind Männer, 1.219 sind Frauen. Darunter befinden sich 244 Jüngere zwischen 15 und 24 Jahren, 710 Arbeitslose, die älter als 55 Jahre sind, 621 Ausländer und 568 Langzeitarbeitslose.

Im Landkreis Bernkastel-Wittlich haben im März 22 Betriebe für 516 Mitarbeitende Kurzarbeit angezeigt. Im Februar waren es noch 71 Betriebe und 648 Beschäftigte. Die realisierte Kurzarbeit betraf im Oktober 2020 245 Betriebe mit 1.529 Beschäftigten. Im September lagen die Zahlen noch bei 261 Unternehmen und 1.794 Beschäftigten.

Eifelkreis Bitburg-Prüm
Auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm setzt sich der sinkende Trend der Arbeitslosigkeit fort. Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist von Februar auf März um 38 auf 1.704 Personen gesunken. Die Arbeitslosenquote hat sich um 0,1 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent reduziert, das ist die niedrigste Quote im Agenturbezirk, die nur noch vom Kreis Trier-Saarburg geteilt wird. Im Vergleich zum Vorjahr sind 362 Personen mehr arbeitslos. Dies ist eine Zunahme um 27,0 Prozent. Die Arbeitslosenquote lag im März 2020 noch bei 2,5 Prozent.

Unter den aktuell 912 arbeitslosen Männern und 792 arbeitslosen Frauen befinden sich 195 Jüngere zwischen 15 und 24 Jahren, 459 Ältere ab 55 Jahren, 413 Ausländer und 474 Langzeitarbeitslose. 365 Menschen konnten im März ihre Arbeitslosigkeit beenden, 330 Personen meldeten sich erstmals oder erneut arbeitslos.

Im Eifelkreis Bitburg-Prüm haben im März 12 Betriebe für 88 Mitarbeitende Kurzarbeit angezeigt. Im Februar waren es noch 55 Betriebe und 232 Beschäftigte. Die realisierte Kurzarbeit betraf im Oktober 2020 253 Betriebe mit 990 Beschäftigten. Im September lagen die Zahlen noch bei 242 Unternehmen und 932 Beschäftigten.

Kreis Vulkaneifel
Die Arbeitslosigkeit in der Vulkaneifel ist im Monat März um 6,0 Prozent gesunken und zwar um 85 auf 1.324 Personen. Hier liegt die Arbeitslosigkeit – mit einer Zunahme von 1,2 Prozent oder 16 Personen – nur leicht über dem Niveau des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote verringerte sich im Laufe des März um 0,3 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent und hat damit den gleichen Wert wie im Vorjahr.

In den vergangenen Märzwochen haben sich 205 Menschen arbeitslos gemeldet, 297 konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Von den 1.324 Arbeitslosen sind 738 Männer und 586 Frauen, darunter befinden sich 148 Jüngere unter 25 Jahren, 339 Ältere ab 55 Jahren, 220 Ausländer und 395 Langzeitarbeitslose.

Im Kreis Vulkaneifel haben im März 6 Betriebe für 217 Mitarbeitende Kurzarbeit angezeigt. Im Februar waren es noch 27 Betriebe und 171 Beschäftigte. Die realisierte Kurzarbeit betraf im Oktober 2020 142 Betriebe mit 1.197 Beschäftigten. Im September lagen die Zahlen noch bei 155 Unternehmen und 1.366 Beschäftigten.

Landkreis Trier-Saarburg
Im Landkreis Trier-Saarburg entwickelt sich der Arbeitsmarkt im März weiter positiv. Die Zahl der Arbeitslosen verringert sich seit Februar um 52 auf 2.585 Personen. Im Vergleich zum März 2020 liegt die Arbeitslosigkeit jedoch um 12,3 Prozent bzw. 283 Personen höher. Die Arbeitslosenquote ist seit Februar um 0,1 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent, den aktuell niedrigsten Wert im Agenturbezirk gesunken, der nur noch vom Eifelkreis Bitburg-Prüm geteilt wird. Vor einem Jahr betrug die Quote 2,8 Prozent.

Unter den 1.358 arbeitslosen Männern und 1.227 arbeitslosen Frauen befinden sich 273 Jüngere unter 25 Jahren, 727 Ältere ab 55 Jahren, 533 Ausländer und 741 Langzeitarbeitslose. 434 Menschen meldeten sich arbeitslos, 477 Personen haben ihre Arbeitslosigkeit beendet.

Im Landkreis-Trier-Saarburg haben im März 19 Betriebe für 179 Mitarbeitende Kurzarbeit angezeigt. Im Februar waren es noch 59 Betriebe und 331 Beschäftigte. Die realisierte Kurzarbeit betraf im Oktober 2020 216 Betriebe mit 1.392 Beschäftigten. Im September lagen die Zahlen noch bei 239 Unternehmen und 1.392 Beschäftigten.

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