Trierer Gefäßmedizin im Brüderkrankenhaus gleich dreifach ausgezeichnet

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Freuen sich über die erneute Auszeichnung: der Leiter des Zentrums für Gefäßmedizin im Brüderkrankenhaus Trier, Professor Dr. med. Detlef Ockert, und die Sektionsleiterin Gefäßchirurgie Dr. med. Christina Schneider. Foto: Brüderkrankenhaus Trier

TRIER. Gefäße unterschiedlicher Größe durchziehen den Körper, von der großen Hauptschlagader bis zur winzigen Kapillare, die für das bloße Auge nicht mehr sichtbar ist. Sicht- und messbar ist die Qualität der Arbeit des Zentrums für Gefäßmedizin im Brüderkrankenhaus Trier. Gleich drei Fachgesellschaften attestierten dem interdisziplinären Expertenteam jetzt erneut, den Patienten eine hohe Diagnose- und Behandlungsqualität zu bieten. Die dreifache Zertifizierung der Gefäßmedizin ist in ihrer Form einmalig in der Region Trier.

Die Blutgefäße des Menschen bilden so etwas wie das Versorgungsnetz des Körpers. Straßen gleich, gelangen über sie Blut und damit Nährstoffe sowie Sauerstoff, Hormone und anderes mehr zu den Organen und Zellen. Gerät der Blutfluss ins Stocken oder kommt er sogar zum Erliegen, ist Gefahr in Verzug. Vom Infarkt bis zum Schlaganfall reicht die Liste zum Teil lebensbedrohlicher Folgen von Gefäßverengungen und -verschlüssen, warnt Professor Dr. med. Detlef Ockert, Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie des Brüderkrankenhauses Trier und Leiter des Zentrums für Gefäßmedizin.

Die Vielzahl möglicher Beschwerden und Erkrankungen, die zu Gefäßleiden führen oder solche nach sich ziehen, verlangen nach einer möglichst ganzheitlichen Behandlung, betont Dr. med. Christina Schneider, Oberärztin und Sektionsleiterin Gefäßchirurgie im Zentrum für Gefäßmedizin. Denn ob es um Nervenschädigungen im diabetischen Fuß geht oder eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) vorliegt – Diagnose und Therapie müssten immer in einem professionellen und aufeinander abgestimmten Zusammenspiel unterschiedlicher Fachärzte erfolgen, so Dr. Christina Schneider weiter.

Im Zentrum für Gefäßmedizin des Trierer Brüderkrankenhauses ist man für alle Formen und Folgen von Gefäßerkrankungen gewappnet. Das Zentrum besteht im Kern aus drei Schwerpunkten: der operativen Behandlung durch die Gefäßchirurgie, der internistisch ausgerichteten konservativen Behandlung mittels Angiologie sowie der interventionellen Radiologie, bei der verengte Blutgefäße mittels Katheter unter Röntgenkontrolle behandelt werden. Darüber hinaus arbeitet das Zentrum Hand in Hand mit der Kardiologie und Herzchirurgie des Herzzentrums Trier, der Inneren Medizin II (Diabetologie und Nephrologie) sowie der Abteilung für Neurologie und Neurophysiologie zusammen. So profitieren Patienten mit Erkrankungen der Gefäße von der umfassenden Erfahrung und dem breiten medizinischen Leistungsspektrum des Brüderkrankenhauses. „Nur weil wir im Brüderkrankenhaus über alle diese Fachdisziplinen und auch über eine hochmoderne medizintechnische Ausstattung verfügen, sind wir in der Lage, alle Gefäßleiden zu behandeln und unsere Patientinnen und Patienten umfassend zu versorgen“, erklärt Professor Ockert.

Diesen positiven Eindruck gewannen auch die externen Prüfer der drei Fachgesellschaften, die sich vor Ort ein Bild von den Abläufen und Ergebnissen des Zentrums für Gefäßmedizin machten. Sowohl die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) als auch die Deutsche Röntgengesellschaft (DGR) und die Deutsche Gesellschaft für Angiologie (DGA) bescheinigtem dem interprofessionellen Team, eine hervorragende Arbeit zu leisten und rezertifizierten das Zentrum für Gefäßmedizin für weitere drei Jahre bis 2024. „Wir sind sehr stolz auf diese dreifache Zertifizierung unserer Gefäßmedizin, die in ihrer Form einmalig für unsere Region ist. Vor allem aber freuen wir uns, dass wir unseren Patientinnen und Patienten nachweislich eine sehr gute Behandlung bieten und ihnen so bestmöglich helfen können“, erklärt Markus Leineweber, Hausoberer des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier. Ausdrücklich dankte er allen Beteiligten innerhalb des Zentrums für ihren großen Einsatz zum Wohle der Patienten und dass sie sich der Prüfung durch die externen Gutachter gestellt hätten. „Das ist eine nicht geringe zusätzliche Belastung für die verantwortlichen Ärztinnen und Ärzte, aber das Ergebnis zeigt, dass sich diese Anstrengungen lohnen“, so der Hausobere.

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