Frau im Schlaf erschlagen: Unterbringung in Psychiatrie

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KAISERSLAUTERN. Weil er seine Ehefrau mit einer Eisenstange erschlagen hat, soll ein 61-Jähriger in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden. Das ordnete das Landgericht Kaiserslautern am Donnerstag an.

Wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag sagte, geht die Strafkammer davon aus, dass der Mann die schlafende 75-Jährige im Juli 2020 im Zustand der Schuldunfähigkeit mit mindestens zwei Schlägen auf den Kopf getötet hat. Der Mann leide an einer paranoiden halluzinatorischen Schizophrenie. Die Entscheidung ist laut Gerichtssprecher noch nicht rechtskräftig.

Der Mordprozess hatte vor zwei Wochen begonnen. Die Staatsanwaltschaft warf dem Deutschen heimtückischen Mord vor. Den Ermittlungen zufolge setzte sich der Mann nach der Tat in sein Auto und verunglückte im Kreis Kusel. Er wurde dabei schwer verletzt. Der Mann habe den Unfall möglicherweise absichtlich verursacht, um sein Leben zu beenden, hieß es. Dazu gab es im Prozess den Angaben von Donnerstag zufolge keine weiteren Erkenntnisse.

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