Verlegung: Gefangene aus Rheinland-Pfalz im Saarland inhaftiert

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Foto: dpa-Archivbild

MAINZ/SAARBRÜCKEN. Rheinland-Pfälzische Gefangene sollen künftig Haftplätze in saarländischen Gefängnissen nutzen können.

Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten am Dienstag die beiden Justizminister Herbert Mertin (FDP) und Peter Strobel (CDU), wie die Ministerien mitteilten. Demnach sieht die Vereinbarung konkret vor, dass das Saarland dem Land Rheinland-Pfalz in der Justizvollzugsanstalt Saarbrücken 20 Haftplätze für männliche Gefangene zur Verfügung stellt. Diese sollen mit Gefangenen belegt werden, die derzeit noch in der JVA Zweibrücken untergebracht sind.

Hintergrund sei die wegen der Corona-Pandemie und Baumaßnahmen angespannte Belegungssituation im geschlossenen Frauenvollzug in Zweibrücken. Durch die frei werdenden Plätze könne der Frauenvollzug nun größer werden. Die Anstalt ist mit 130 weiblichen Gefangenen der größte Standort für den Frauenvollzug in Rheinland-Pfalz. Dort werden auch die Freiheitsstrafen gegen weibliche Gefangene aus dem Saarland vollstreckt.

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