++ Ministerin optimistisch: Zunehmende Impfbereitschaft in Bevölkerung ++

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Thomas Frey (dpa)

Trotz der Vorbehalte in Teilen der Bevölkerung gegen eine Corona-Impfung ist die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) zuversichtlich, noch viele Skeptiker vom Sinn dieser Maßnahme überzeugen zu können.

Thomas Frey
«Ich bin optimistisch, dass das gelingen wird», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. «Wir werden natürlich eine Zeit brauchen, aber es werden sich letztlich doch viele überzeugen lassen, die jetzt noch etwas skeptisch sind. Spätestens dann, wenn wir einen Impfstoff haben, der nicht mehr so hohe Ansprüche an die Kühlung und den Transport hat und der auch beim Hausarzt verimpft werden kann wie beispielsweise bei einer Grippeimpfung, werden wir eine noch größere Impfbereitschaft sehen.»

Wenn sie selbst von der Priorisierung her an der Reihe sei, werde sie sich «auf jeden Fall» impfen lassen, sagte die 45-Jährige. «Ich bin überzeugt davon, dass dieser Impfstoff dazu beitragen wird, diese Pandemie in den Griff zu bekommen. Ich halte es für ganz wichtig, sich impfen zu lassen.» Sie müsse sich aber wie viele andere auch gedulden und – das gelte für alle Bürgerinnen und Bürger – weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln beachten. «Die werden uns – Impfstoff hin oder her – auch im nächsten Jahr noch lange begleiten.»

«Generell glaube ich, hat die Welt noch nie so sehnsüchtig auf einen Impfstoff gewartet wie auf diesen», sagte die Ministerin weiter. «Wir müssen die Menschen über den Impfstoff informieren, transparent sein und sie überzeugen.» Sie wehre sich aber entschieden gegen eine Impfpflicht oder einen Zwang – auch nicht durch die Hintertür. «Das darf es nicht geben», sagte sie.

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