Drohungen nach angeblichem sexuellem Missbrauchsfall: Kita geschlossen

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KOBLENZ. Wegen massiver Drohungen gegen Kita-Mitarbeiter nach der Einstellung der Ermittlungen in einem angeblichen Missbrauchsfall ist ein Kindergarten in Koblenz vorübergehend geschlossen worden. Ein Polizeisprecher sprach am Freitag von einem internationalen «unglaublichen Shitstorm» in den sozialen Medien gegen das Kita-Personal und auch gegen Ermittler. Die Schließung des Kindergartens am Donnerstag sei eine reine Vorsichtsmaßnahme. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Das rheinland-pfälzische Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung in Mainz teilte am Freitag mit: «Dieser Schritt dient dem Schutz aller Kinder, Eltern und Mitarbeitenden in der Kindertageseinrichtung.» Wann der Koblenzer Kindergarten wieder öffne, sei vorerst unklar. Die Schließung sei «aufgrund der aktuellen Gefahrenlage, die sich durch die Darstellungen und Anschuldigungen im Internet entwickelt hat, notwendig geworden». Auch per Mail und telefonisch habe es massive Drohungen gegeben.

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hatte nach eigenen Angaben am Montag ein Verfahren wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs in der Kita eingestellt. Die Eltern eines vierjährigen muslimischen Mädchens hatten zuvor Anzeige erstattet. Laut Polizei erscheinen sie in emotionalen YouTube-Videos voller detailreicher Beschuldigungen und mit teils Zehntausenden Aufrufen: Ihre Tochter habe ihnen erzählt, dass sie gebadet, von einem Erzieher missbraucht und vieles mehr erlitten habe. Die Ermittlungen auch mit Hilfe der Gerichtsmedizin Mainz ergaben jedoch laut Staatsanwaltschaft und Polizei keinerlei Hinweise darauf, dass sich die Tat tatsächlich ereignet habe.

Die Vorwürfe gegen die Ermittler reichen der Polizei zufolge von falschen, unterbliebenen sowie unsachgemäßen Ermittlungen bis hin zu einer rassistischen Motivation der Beamten. Dies treffe nicht zu, hieß es. Die Staatsanwaltschaft prüft die Inhalte auf ihre mögliche Strafbarkeit.

3 KOMMENTARE

  1. Die Aufrufe in den sozialen Medien erinnern iwie an die Sache mit dem enthaupteten Lehrer in Frankreich. Einfach mal googeln was da so alles steht.

  2. Das Video von der Kopftuchfrau was zurzeit viral im Netz bei der muslimsichen Community umgeht – ist echt heftig.
    Würde mich nicht wundern, wenn ein radikaler Muslim anhand der Bedienungsanleitung zum töten, dem Koran einen Kindergärtner enthaupten würde?!
    Denn wie heißt noch die gefährlichste Sure in dem „Mein Kampf“ des Religionsstifters Mohammed:
    Sure 8 Vers 17
    „Nicht ihr habt sie getötet, sondern Allah hat sie getötet. Und nicht du hast geworfen, als du geworfen hast, sondern Allah hat geworfen, und damit Er die Gläubigen einer schönen Prüfung von Ihm unterziehe. Gewiß, Allah ist Allhörend und Allwissend.“
    Der katholische Träger sollte prüfen, ob sie diese Kindertagesstätte nicht endgültig schliessen will und ob man sich nicht so in der Konsequenz nacheinander dem Islam in Deutschland unterwirft?!

  3. Lustig vor allem: Die Frau behauptet, ihre Tochter sei unter Drogen gesetzt worden, unter anderem.
    Der Witz dabei: Eine Vierjährige versteht noch gar nicht, was Drogen sind, kann das also auch nicht behaupten oder erklären.
    Von daher spricht einiges dafür dass dem Kind diese Geschichte eingetrichtert wurde.
    Ich hoffe daher die Kripo ermittelt ergebnisoffen, denn die meisten Misbrauchsfälle spielen sich laut Statistik in der Familie ab.

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