Schule und Kita: Stichprobenartige Coronatests ohne Befund

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. 1330 Kinder und Beschäftigte von Kitas und Schulen in Rheinland-Pfalz sind vor den Sommerferien stichprobenartig auf das Coronavirus getestet worden. Dabei sei keine einzige Infektion festgestellt worden, sagte die Sprecherin des Bildungsministeriums, Sabine Schmidt, am Freitag in Mainz sagte.

Nach den Ferien sollen alle diese Kinder, Jugendlichen, Erzieherinnen, Lehrer und nicht-pädagogische Mitarbeiter noch einmal getestet werden. Ziel sei es, herauszufinden, ob sich die derzeit niedrige epidemiologische Lage während der Sommerferien ändere, hatte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) bei der Ankündigung von rund 1500 Tests Ende Juni gesagt.

An zehn Kitas seien Kinder und Mitarbeiter vom 6. bis 15. Juli mit einem Rachenabstrich getestet worden. 188 Proben stammten von Kindern und 105 von Mitarbeitern. Bei den 1037 stichprobenartigen Tests an 25 Schulen waren bis Anfang Juli 747 Schüler der Klassen 1 bis 12 getestet worden sowie 290 Lehrer und nicht-pädagogisches Personal.

«In Rheinland-Pfalz konnte das Infektionsgeschehen stark zurückdrängt werden, deshalb werden wir zum 1. August bzw. nach den Sommerschließzeiten in den Regelbetrieb an Kitas zurückkehren», sagte Ministerin Hubig am Freitag. Dabei werde es noch Hygienemaßnahmen geben, also nicht ganz so zugehen wie vor Corona. «Dennoch ist es ein gutes Signal für unsere Familien im Land und vor allem für unsere Kinder, die ein Recht auf Bildung haben.»

«Wir haben den Gesundheitsschutz weiter im Blick und stehen deshalb in engem Austausch mit unserem Kreis aus Gesundheitsexpertinnen und -experten, der uns fortwährend berät und in dieser Krise begleitet», betonte Hubig. «Gemeinsam werden wir den Familien im Land auch noch einmal Informationen zum Start des Regelbetriebs an die Hand geben.» Dazu gehörten Fragen wie: «Wie verhalte ich mich, wenn mein Kind Erkältungssymptome aufweist?»

In einer Trierer Kita wurde gestern abseits der stichprobenartigen Tests ein Corona-Fall bestätigt. Die Gruppe wurde geschlossen und sämtliche Kinder und Betreuerinnen/er in Quarantäne geschickt.

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