Schulaufsicht: Corona-Fälle an mehreren Schulen

2

TRIER. In Rheinland-Pfalz gibt es an mehreren Schulen bestätigte Coronafälle bei Schülern: Der Schulaufsicht bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier seien derzeit sieben Schulen mit zehn bestätigten Fällen (Stand Dienstagvormittag) bekannt, teilte die Behörde am Dienstag auf dpa-Anfrage mit.

An insgesamt 19 Schulen gebe es Verdachtsfälle. Aktuell sei keine Schule im Land wegen Covid-19 von den Gesundheitsämtern geschlossen worden. Es gebe aber Quarantänemaßnahmen für Schüler und Lehrer.

Die sieben Schulen, an denen es aktuell bestätigte Coronafälle gebe, seien die Grundschule Röhmschule in Kaiserslautern, die Realschule Plus in Dudenhofen, die Realschule Plus Karolina-Burger in Ludwigshafen, das Gymnasium Oppenheim, die Grundschule Fußgönheim, die IGS Ernst-Bloch in Ludwigshafen und die IGS Gartenstadt in Ludwigshafen. Ein Verdachtsfall an der IGS Mutterstadt habe sich nicht bestätigt. In Rheinland-Pfalz gibt es mehr als 520 000 Schüler sowie 40 000 Lehrkräfte an rund 1600 Schulen.

Vorheriger ArtikelVerband kritisiert Kehrtwende bei Bordellen
Nächster ArtikelGrausiger Fund: Leiche nach Dachstuhlbrand entdeckt

2 KOMMENTARE

  1. Es ist absurd zu glauben, es würden keine Neuinfektionen auftreten. Zudem muss m.E. befürchtet werden, dass die Schulen zum „Hot Spot “ mutieren, womit als Konsequenz die Zahl der Neuinfizierten in den nächsten Wochen, wenn nicht sogar Tagen, drastisch ansteigen wird.
    Die Regierung wäre besser hingegangen, nur Abschlussklassen komplett zum Ende zu beschulen, für alle anderen Schüler das jetzige Schuljahr bis Oktober/November zu verlängern, bei jeweils reduzierter Anzahl an Schüler bzw. Aufteilung der Klassen, anschließend, wenn bis zu diesem Zeitpunkt die Pandemie abgeklungen sein sollte, ein Kurzschuljahr anzuberaumen, wobei alle notwendigen Abschlussprüfungen erst kurz vor den Sommerferien stattfinden.
    Im Falle einer 2 Infektionswelle könnte der oben aufgeführte Modus wiederholt werden.

  2. Man sollte aber auch die Lage realistisch betrachten. Es treten Fälle in der Bevölkerung auf, somit treten natürlich auch Fälle in der Schule auf. Denn Schüler sind ja ein Teil der Bevölkerung. Die Schüler halten sich zeitlich zudem die meiste Zeit außerhalb der Schule auf, evtl. (oder sogar wahrscheinlich) haben sie sich dort angesteckt (bei den Eltern, im Supermarkt, etc.). Es sind zudem in ganz (!) Rheinland-Pfalz ganze 10 Fälle, also quasi nichts. Die kann man locker nachverfolgen und isolieren. Kein Grund zur Panik oder übertriebenen Vorsicht vor einer möglichen 2. Welle.
    In Deutschland und in Rheinland-Pfalz speziell sind wir sehr gut durch die Krise gekommen. Da ist es mehr als an der Zeit, dass man zum normalen Unterricht zurückkehrt. Die sonstigen Schäden sind weitaus größer als durch mögliche Ansteckungen!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.