Keine Hinweise auf Probleme bei Kita- und Schulschließungen

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Gummistiefel in einer Kita
Foto: Jens Büttner / dpa-Archiv

MAINZ. Die am Montag begonnene Schließung von Kindertagesstätten und Schulen in Rheinland-Pfalz hat nach ersten Eindrücken ohne größere Probleme begonnen. Bislang gebe es erst vereinzelte Meldungen über das dafür vorgesehene Online-Portal Edison, sagte eine Sprecherin des Bildungsministeriums am Montag. Dabei hätten mehrere Schulen gemeldet, dass überhaupt keine Schülerinnen und Schüler gekommen seien, so dass dort keine Notbetreuung erforderlich sei.

Das Augenmerk bei der Notfallbetreuung galt am Montag vor allem dem Bemühen, Gruppen der zu betreuenden Kinder und Jugendlichen möglichst klein zu halten, um die Gefahr einer Infektion mit dem Coronavirus zu minimieren. Eine Altersbegrenzung gebe es dabei bislang nicht, sagte die Sprecherin. Ob dies erforderlich werde, müsse im Laufe der Woche geprüft werden. Bei einigen kirchlichen Kindertagesstätten sei erst ab Dienstag eine Notbetreuung möglich, was den betroffenen Eltern rechtzeitig mitgeteilt worden sei.

Die mehr als 2500 Kitas und rund 1600 Schulen bleiben nach einem Beschluss der Landesregierung vom vergangenen Freitag bis zum Ende der Osterferien am 17. April geschlossen. Von der Schulschließung ausgenommen sind 47 Förderschulen mit besonderen Aufgaben in der Pflege von Schülerinnen und Schüler mit schweren Beeinträchtigungen. Für diese Kinder und Jugendlichen wurde auch die gewohnte Beförderung sichergestellt.

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