Feuerwehr baut vorsorglich Hochwasserschutzmauer fertig auf

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KOBLENZ. Auch wegen des Coronavirus hat die Feuerwehr am Samstag in Koblenz schon die mobile Hochwasserschutzmauer fertig aufgebaut. «Wir versuchen der Lage immer einen Schritt voraus zu sein», sagte der diensthabende Zugführer der Feuerwehr Koblenz, Olav Kullak, der Deutschen Presse-Agentur.

Noch könne man nicht abschätzen, wie hoch das Wasser voraussichtlich ab Mitte nächster Woche steige. Es sei aber davon auszugehen, dass «wir das Coronavirus demnächst beim Personal zu spüren bekommen».

Grund dafür seien nicht nur mögliche Krankheits- oder Quarantänefälle. Die Feuerwehr werde auch beim Aufbau von Versorgungsstrukturen im Zuge der Corona-Epidemie gebraucht, sagte Kullak. Mit dem frühzeitigen Rest-Aufbau habe man vorgebeugt, dass man wegen eines möglicherweise personellen Engpasses später nicht mehr dazu in der Lage sein könnte.

Derzeit sei in Koblenz der Wasserstand erhöht, ab Mitte nächster Woche sei schlechtes Wetter gemeldet. «Daher haben wir die Baustelle Hochwasserschutz für den Fall, dass es uns ereilt, schon mal geschlossen.» Der größte Teil der Mauer sei bereits aufgebaut gewesen, sagte er. Nun sei das letzte Drittel fertiggestellt worden. Lediglich ein Durchlass sei noch offen geblieben – zum Hafen in Koblenz-Lützel. Dieser könne aber im Fall der Fälle schnell mit wenig Personal geschlossen werden.

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