VOLKMARSEN. Nach der Gewalttat im nordhessischen Volkmarsen mit über 60 Verletzten will der Bund Deutscher Karneval (BDK) über künftige Schutzmaßnahmen für Feiernde bei Umzügen reden. Dazu werde ein runder Tisch mit den Innenministerien von Ländern und Bund angestrebt, teilte der Verband am Mittwoch in Bexbach im Saarland mit.
Der BDK sei bemüht, «mit den staatlichen Autoritäten über für die Vereine leistbare Schutzmaßnahmen zu verhandeln, um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten». Klar sei aber, «dass es den absoluten Schutz» nicht geben werde.
Am Montag war ein 29 Jahre alter Deutscher mit seinem Auto in den Rosenmontagszug in Volkmarsen gefahren. Sein Motiv ist nach wie vor unklar. Er sitzt inzwischen unter anderem wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft. Der Karnevalistenverband teilte weiter mit, er verurteilte «die Wahnsinnstat eines Einzelnen». Der BDK zählt rund 2,6 Millionen Mitglieder in mehr als 5300 Vereinen.












