Keine Hinweise auf bizarres Internet-Gerücht: Kindesentführungen zum Zwecke des Organhandels?

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Symbolbild // dpa

RAMSTEIN. Aktuell verbreitet sich im Internet das Gerücht um Kindesentführungen im Bereich Ramstein-Miesenbach. Unbekannte in einem schwarzen Audi Kombi würden zum Zwecke des Organhandels „Jagd“ auf Kinder machen.

Die Polizei stellt eindeutig klar: Es gibt aktuell keine Hinweise auf eine solche Straftat! Bitte beteiligen Sie sich nicht an der Verbreitung dieses Gerüchts!

Aktuell geht die Polizei einem Hinweis nach, wonach am Donnerstag (17. Januar 2019) ein sechsjähriger Junge in Ramstein von einer bislang unbekannten Frau angesprochen und auf die Wange geküsst worden sei. Dabei handelt es sich nach derzeitigem Erkenntnisstand um einen Einzelfall. In diesen Zusammenhang wurde ein schwarzer Audi gebracht. Das Fahrzeug soll verdächtig erschienen sein. Das Auto und der Fahrzeughalter wurden von der Polizei überprüft. Der Wagen gehört Eltern, die regelmäßig an einer Bushaltestelle ihr Kind abholen.

Die Polizei steht mit Schulen und Kindergärten im Bereich Ramstein-Miesenbach sowie mit den Eltern in Kontakt. Es werden Informationsgespräche geführt. Im Bereich der Einrichtungen und auf Schulwegen sind die Beamten präsent.

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