Wohnungen von vermeintlichen Ticketbetrügern durchsucht

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SAARBRÜCKEN / KOBLENZ. Bei 60 Euro Strafe fürs Schwarzfahren wird es bei diesen vier Männern wohl nicht bleiben: Weil sie in Tatverdacht stehen, in mindestens 111 Fällen auf betrügerische Weise Fahrkarten bei der Deutschen Bahn erlangt zu haben, sind am Mittwoch die Wohnungen von vier Verdächtigen im Alter von 22 bis 36 Jahren durchsucht worden.

Dies teilten die Staatsanwaltschaft Saarbrücken und die Bundespolizeidirektion Koblenz gemeinsam mit. Die Wohnungen der Verdächtigen befinden sich neben den saarländischen Orten Bous und Saarbrücken auch in Hannover und Karlsruhe.

Die Männer hatten den Angaben zufolge unrechtmäßig Kreditkartendaten aus den USA, Asien und Australien erlangt und damit Fahrscheine zur eigenen Verwendung erworben oder an Bekannte weiterverkauft. Bei der Durchsuchung wurden unter anderem Computer, Handys und einige der Fahrscheine sichergestellt. Die Tatverdächtigen blieben zunächst auf freiem Fuß.

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