Traditionsduell unter Flutlicht – Kassel kommt nach Trier

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Blick auf das Trierer Moselstadion und unter Fluchtlicht spielt die Eintracht.
Das Trierer Moselstadion unter Fluchtlicht.

Bildquelle: Privat

TRIER. Am Freitag (19 Uhr) trifft Eintracht Trier im heimischen Moselstadion auf den Traditionsclub Hessen Kassel. Unter Flutlicht hofft die Eintracht auf den nächsten Heimsieg. Fehlen wird dabei Patrick Lienhard, der am Samstag seine fünfte gelbe Karte sah.

Flutlichtspiele sorgen immer für eine ganz besondere Atmosphäre im Trierer Moselstadion. Am Freitagabend kommt dazu ein interessanter Gegner in die älteste Stadt Deutschlands. Hessen Kassel zählt in der Regionalliga zu den großen Adressen. In den 80er-Jahren gehörte der KSV zu den Topteams der zweiten Liga und klopfte sogar ans Tor zum Fußball-Oberhaus. Gut 30 Jahre später findet sich der Traditionsverein in der Regionalliga wieder und möchte langfristig zurück ins Profigeschäft. Erst 2013 scheiterte Kassel in der Aufstiegsrelegation zur dritten Liga an Holstein Kiel. „Sie haben eine sehr gute Mannschaft, das zeigt auch ihr Tabellenplatz“, sagt Trainer Peter Rubeck zum Gegner. „Besonders auswärts haben Sie gute Ergebnisse erzielt, so auch beim Sieg in Elversberg. Dazu haben sie nur 21 Gegentore kassiert, das zeigt wie diszipliniert und gut geordnet Kassel steht.“ Im Hinspiel feierte die Eintracht einen 2:0-Auswärtserfolg. Christian Telch schoss während des Sport1-Livespiels das Tor des Monats Oktober und sorgte für bundesweite Aufmerksamkeit. Aktuell rangiert Hessen Kassel, trainiert von Matthias Mink, auf dem 7. Tabellenplatz und hat zehn Punkte Rückstand auf den SVE.

Bei seiner eigenen Mannschaft muss Trainer Peter Rubeck eine Position sicher neu besetzen. Offensivprotagonist Patrick Lienhard sah am vergangenen Wochenende seine fünfte gelbe Karte und ist damit gesperrt. Während der Woche ließ sich der Trainer noch nicht in die Karten schauen, wie er den Ausfall kompensieren möchte. „Es gibt mehrere Möglichkeiten. Entweder wir ändern das System oder wir ersetzen die Position eins zu eins. Aber das wird sich am Freitagabend aufklären.“ Aufgrund der anstrengenden vergangenen Wochen (zwei englische Woche) legte der Coach vor dem Flutlichtspiel einen anderen Trainingsschwerpunkt. „Insgesamt haben wir etwas mehr regeneriert. Durch unseren kleinen Kader müssen wir immer wieder an unsere Grenzen gehen. Die Mannschaft wird gegen den KSV in einem guten Zustand sein.“ Fehlen werden neben den Langzeitverletzten Silvano Varnhagen (Kreuzbandriss), Holger Lemke (Aufbautraining) erneut Dennis Gerlinger (Probleme mit dem Schambein) sowie Matti Fiedler (Probleme mit der Bandscheibe).

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