Rund 3.000 Menschen setzen in Mainz Zeichen gegen Rechts

«Rassismus ist keine Alternative» - solche und ähnliche Sprüche waren auf Schildern zu lesen. Ministerpräsident Schweitzer sagte: «Es ist das bessere Leben auf der Seite der Demokratie.»

4
Neben dem amtierenden Ministerpräsidenten Schweitzer kamen auch der frühere Regierungschef Rudolf Scharping (links neben Schweitzer) sowie mehrere Minister des derzeitigen Kabinetts zu der Kundgebung. Foto: Arne Dedert/dpa

MAINZ. Kurz vor der Bundestagswahl haben in Mainz rund 3.000 Menschen gegen Rechts demonstriert.

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) sagte vor dem Mainzer Staatstheater: «Wählt, was ihr wollt, aber wählt demokratisch.» Es müsse aufhören, dass der Kompromiss geschmäht werde. «In einer Demokratie muss alles verhandelbar sein und ist alles verhandelbar», sagte Schweitzer weiter.

Bei der Kundgebung in Guckweite zum Mainzer Dom waren unter anderem auch mehrere Kabinettsmitglieder, Vertreter zahlreicher Parteien sowie der frühere Ministerpräsident und SPD-Kanzlerkandidat Rudolf Scharping dabei. Am Staatstheater prangte die Botschaft «Es geht ums Ganze». Veranstalter der Demonstration waren der DGB und der Verein «Rheinhessen gegen Rechts».

Vorheriger Artikel++ TANKEN IN LUXEMBURG AKTUELL: Spritpreis für Diesel steigt weiter ++
Nächster ArtikelPlötzlicher Tod von Herbert Mertin: Besonnener Politiker mit Liebe zu Chile

4 Kommentare

  1. Rechts-Konservativ-Realistisch ….. war schon immer besser. Das wissen auch die Omas für Rechts und für Ihre Enkel und was die heutigen Sozialdarsteller angeht:

    Beschäftigt Euch mal wieder mehr mit dem Größten, den Euer Verein je hervor gebracht hat…..

    Helmut Schmidt: „Die Multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen“ ….. „wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden“ oder in 2015 zur Überalterung: „Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht, schaffte nur ein zusätzliches Dickes Problem“

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.