Krankenkasse warnt: Immer mehr Menschen in RLP erkranken an Diabetes

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Ein Tropfen Insulin hängt an der Nadel einer wiederverwendbaren Spritze. Foto: Matthias Hiekel/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

MAINZ. In Rheinland-Pfalz steigt die Zahl der Diabetiker. Innerhalb von zehn Jahren sei die Zahl der an Diabetes Typ 2 erkrankten Menschen um 18 Prozent auf rund 367.000 Menschen im Jahr 2021 gestiegen, teilte die Barmer Krankenkasse der Deutschen Presse-Agentur in Mainz mit. Die auch Altersdiabetes genannte Stoffwechselkrankheit, die zu einem steigenden Blutzuckerspiegel führt, komme mit zunehmenden Alter verstärkt vor. «Aufgrund des demografischen Wandels dürfte die Zahl der Betroffenen künftig zunehmen», sagte Barmer-Landesgeschäftsführerin Dunja Kleis.

Nach einem aktuellen Diabetes-Atlas der Barmer liegt Rheinland-Pfalz mit einem Anteil von 8,9 Prozent der an Altersdiabetes erkrankten Menschen an der Bevölkerung leicht über dem Bundesdurchschnitt (8,7 Prozent). Im Vergleich der Länder nahm Hamburg mit 6,2 Prozent den niedrigsten Anteil ein, während Sachsen-Anhalt mit 13,5 Prozent an der Spitze lag. Diabetes Typ 2 geht auch auf ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel zurück.

Während bis zum Alter von 40 Jahren rheinland-pfälzische Frauen und Männer fast im selben Maß an Altersdiabetes erkrankten, war die Rate bei Männern ab 40 Jahren deutlich höher als bei Frauen. Die höchste Quote in Rheinland-Pfalz gab es demnach im Alter von 80 bis 89 Jahren mit 25,3 Prozent erkrankten Frauen und 34,4 Prozent erkrankten Männern. (Quelle: dpa)

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2 Kommentare

  1. Klar, wenn der HBA1/BZ Wert (nüchtern) grenzwertig ist, wird man als Diabetiker schon abgestempelt, erhält Zusatz Schulungen nebst medikamentöser Behandlung. Man sollte von sich aus ab und zu gewisse Labor Parameter bestimmen lassen, und dann nach einem Gespräch mit dem Arzt selbst entscheiden.

  2. Es ist doch längst bekannt das dies eine der Impfnebenwirkungen ist… Viele andere Stoffwechselkrankheiten wurden ja auch beflügelt. Wenn der Blutfluss durch Unmengen von unnötigen Proteinketten behindert wird beschleunigt das viele Krankheitsverläufe. Diese Leute hätten aber in 30 Jahren wegen Ernährung, Bewegungsmangel und Gendefekten sowieso Diabetes bekommen.

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