Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz niedriger als im Vorjahr

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Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

TRIER/MAINZ. Die Arbeitslosigkeit hat 2022 in Rheinland-Pfalz etwas unter dem Vorjahresniveau gelegen.

Rund 102.600 Frauen und Männer waren im Jahresdurchschnitt arbeitslos gemeldet. Das waren 8,5 Prozent weniger als im Vorjahr, wie die Chefin der Regionaldirektion der Arbeitsagentur, Heidrun Schulz, am Montag sagte. Die Arbeitslosenquote – berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen – betrage 2022 voraussichtlich 4,6 Prozent und liege damit 0,4 Punkte niedriger als 2021. Die Zahlen für den Dezember liegen noch nicht vor.

«Die Lage am Arbeitsmarkt war trotz der Herausforderungen stabil», sagte Schulz mit Blick auf die Pandemie und die Folgen des Krieges in der Ukraine. Die Corona-Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt seien überwunden.

«Wir können mit einem sehr optimistischen Blick ins neue Jahr gehen», sagte Schulz. Für 2023 sei mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit um ein Prozent zu rechnen. Zugleich sei eine Steigerung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung um 0,7 Prozent zu erwarten. Als Gründe nannte Schulz, dass viele Flüchtlinge aus der Ukraine nicht direkt in den Arbeitsmarkt integriert werden könnten. Zudem steige die Nachfrage nach der Qualität von Beschäftigung weiter und könne nicht immer befriedigt werden.

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