3000 Briefe nicht ausgeliefert – Zustellerin zeigt sich selber an

0
Symbolbild

Bildquelle: Wikipedia

WITTLICH. Manch einer in der Region Wittlich, Dreis und Binsfeld wartet vielleicht schon seit längerem auf Post. Wo die Sendung abgeblieben ist, hat sich jetzt vielleicht geklärt. Zumindest lässt eine Meldung der Kriminalinspektion Wittlich das vermuten.

Eigentlich ermittelte die Polizei in einem ganz anderen Zusammenhang, als sich eine Frau bei ihr meldete und sich selbst anzeigen wollte. Sie arbeitete als Sub-Unternehmerin eines privaten Postzustelldienstes. Ihr ehemaliger Lebensgefährte war bei ihr als Postzusteller für die benannten Bezirke angestellt.


Die Frau teilte den Beamten mit, dass ihr Mitarbeiter in letzter Zeit seiner Aufgabe nur noch sehr eingeschränkt nachgekommen ist. Insgesamt mehr als 3000 Postsendungen hatte er seit Oktober 2014 nicht zugestellt, ergaben die anschließenden Ermittlungen. Unter den Sendungen waren auch zahlreiche Behördenbriefe.

Gegen die Frau und ihren Angestellten wurde jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen der Unterdrückung von Postsendungen eingeleitet. Die Sendungen wurden an den Zustelldienst übergeben, für den die Frau tätig war.

Jetzt lokalo liken und keine News verpassen!
Facebook

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Facebook.
Mehr erfahren

Beitrag laden

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.