Feiern wie die Großen: Wie Luxemburgs Royals erstmals ihr Budget überziehen

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Großherzog Guillaume und Großherzogin Stéphanie bei der Thronbesteigung im Oktober 2026. Foto: Omar Havana/AP/dpa

LUXEMBURG. Wie der Volksfreund berichtet, wird erstmals in der Geschichte des Großherzogtums Luxemburg das Budget des Staatsoberhaupts überschritten. Wie aus dem Jahresbericht des großherzoglichen Hofes hervorgehe, hat die Maison du Grand-Duc ihr Budget gerissen.

Stattliche 25.907.398,20 Euro hat die Adelsfamilie im vergangenen Jahr ausgegeben, mehr als 600.000 Euro mehr als vorgesehen – eine Steigerung um ca. 30 Prozent gegenüber den Vorjahr.

Allein 14,5 Millionen Euro, also fast zwei Drittel der Gesamtausgaben, verschlingen die Personalkosten für den 120 Bedienstete umfassenden Hof – ohne Sicherheitspersonal.

Ferner beläuft sich die finanzielle Zuwendung für die Herrscherfamilie selbst auf 843.711 Euro.

Die repräsentativen Prachtbauten, in denen das Herrscherhaus residiert, kosten ebenfalls viel Geld: Für Arbeiten am Großherzoglichen Palast wurden knapp 220.000 Euro ausgegeben, für Schloss Berg rund 290.000 Euro. Für die Sicherung der beiden Schlösser wird mit fünf Millionen Euro geplant.

Die beiden teuersten Einzelereignisse waren der Thronwechsel vom ehemaligen Großherzog Henri zu seinem Sohn, dem jetzigen Großherzog Guillaume, am 3. Oktober letzten Jahres, der ebenfalls fünf Millionen Euro gekostet hat, sowie das 25. Thronjubiläum von Henri mit 173.000 Euro, das dieser wenige Monate vor dem Stabwechsel, vom 21. bis 23. Juni, feierte. (Quelle: Trierischer Volksfreund)

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