TRIER/MOSEL. Dino Toppmöller hat einen neuen Trainerjob. Der 45-Jährige übernimmt künftig den französischen Spitzenklub RC Lens und erhält dort einen Vertrag bis 2028. Damit kehrt der in der Region bestens bekannte Fußballtrainer nur wenige Monate nach seinem Aus bei Eintracht Frankfurt auf die große europäische Fußballbühne zurück.
Für viele Fußballfans in der Region Trier, an der Mosel und im benachbarten Luxemburg ist der Name Toppmöller bis heute eng mit dem regionalen Fußball verbunden. Als Spieler lief er unter anderem für den FSV Salmrohr und den SV Mehring auf, später sammelte er in Luxemburg erste große Erfolge als Trainer.
Vom Moseltal bis in die Champions League
Mit RC Lens übernimmt Toppmöller nun einen echten europäischen Topklub. Die Nordfranzosen wurden in der vergangenen Saison Vizemeister der Ligue 1 hinter Paris Saint-Germain und haben sich für die kommende Champions-League-Saison qualifiziert.
Nach Medienberichten hatte Toppmöller mehrere attraktive Angebote vorliegen – unter anderem aus Frankreich, England und Saudi-Arabien. Am Ende entschied er sich jedoch für das Projekt in Lens.
Nach dem Aus in Frankfurt zurück auf die große Bühne
Im Januar 2026 war Toppmöller nach rund zweieinhalb Jahren bei Eintracht Frankfurt freigestellt worden. Zuvor hatte er die Hessen unter anderem zurück in die Champions League geführt und internationale Erfolge gefeiert.
In Lens gilt der ehemalige Nagelsmann-Assistent nun als Wunschlösung. Vereinsverantwortliche lobten insbesondere seine internationale Erfahrung, seine Arbeit mit jungen Spielern und seine Französischkenntnisse, die er unter anderem während seiner Stationen in Luxemburg und Belgien erworben hat.
Ein Name, den man an der Mosel kennt
Auch wenn Toppmöller mittlerweile auf Europas größten Fußballbühnen unterwegs ist, wird sein Name auch mit der Moselregion verbunden. Sein Weg führte von Salmrohr, Mehring und Luxemburg über RB Leipzig und den FC Bayern München bis in die Bundesliga und nun erneut in die Champions League.
Mit dem Wechsel nach Lens startet für den Trainer aus der Großregion das nächste Kapitel einer bemerkenswerten Karriere.
















