TRIER. Graffiti ausprobieren – aber legal: Am Donnerstag, 18. Juni, findet am Trierer Hauptbahnhof der zweite Graffiti-Tag statt. Der Runde Tisch Graffiti des Kriminalpräventiven Rats lädt ab 14 Uhr zu der Aktion ein. Vor Ort können Interessierte erfahren, wo in Trier mit Genehmigung legal gesprayt werden darf – und selbst aktiv werden.
Kurz erklärt: Darum geht es beim Graffiti-Tag am Hauptbahnhof
Beim zweiten Graffiti-Tag am Trierer Hauptbahnhof können sich Interessierte über legale Graffiti-Flächen in Trier informieren. Nach Vorlage des Personalausweises und einer Aufklärung über die Folgen illegalen Sprayens kann vor Ort eine Genehmigung der Stadt ausgestellt werden. Zudem können Jugendliche an externen Stellwänden Graffiti ausprobieren.
Legale Flächen statt illegales Sprayen
Der Aktionstag findet am Donnerstag, 18. Juni, ab 14 Uhr am Hauptbahnhof statt. Organisiert wird er vom Runden Tisch Graffiti des Kriminalpräventiven Rats in Trier.
Stadtjugendpflegerin Michelle Masella betont, dass sich das Angebot an alle richtet, die sich für Graffiti interessieren. Vor Ort sollen zudem Vorschläge für weitere legale Flächen entgegengenommen werden, die später geprüft werden können.
Besonders freut sich Masella darüber, dass das Jugendzentrum „Auf der Höhe“ Künstlerinnen und Künstler aus der Szene für die Aktion gewinnen konnte und viele junge Menschen unterstützt.
So funktioniert die Genehmigung vor Ort
Interessierte erhalten am Aktionstag gegen Vorlage des Personalausweises und nach einer Aufklärung über die Folgen illegalen Sprayens eine Genehmigung der Stadt. Mit dieser dürfen sie an bestimmten Stellen in Trier legal aktiv werden.
Für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren ist zusätzlich eine Einverständniserklärung der Eltern erforderlich.
An externen Stellwänden, die von der Firma Wöffler zur Verfügung gestellt werden, können Jugendliche Graffiti mit Unterstützung des Jugendzentrums ausprobieren. Professionelle Künstlerinnen und Künstler aus der Szene gestalten außerdem vor Ort Flächen.
Polizei ist am Aktionstag dabei
Auch die Polizei ist Teil des Veranstalter-Verbunds und steht am 18. Juni für Fragen zur Verfügung. Der Graffiti-Tag dient der Kriminalprävention und soll zugleich die legalen Freiflächen im Stadtgebiet bekannter machen.
Im Kriminalpräventiven Rat arbeiten verschiedene Institutionen zusammen, die zur Verhütung von Straftaten beitragen können. Ziel ist es, Straftaten zu verhindern, die wahrgenommene Sicherheit in der Stadt zu erhöhen und einen sachlicheren Umgang mit Kriminalität zu ermöglichen.
Vertreten sind dort unter anderem die Polizei, das Ordnungsamt und das Trierer Fanprojekt.
Deutsche Bahn stellt Fläche am Hauptbahnhof bereit
Gefördert wird der Aktionstag durch die Leitstelle Kriminalprävention des Landesministeriums des Inneren und für Sport sowie durch die Stadtverwaltung Trier.
Ein besonderer Dank gilt nach Angaben von Stadtjugendpflegerin Michelle Masella der Deutschen Bahn AG, die eine Fläche auf ihrem Gelände am Hauptbahnhof zur Verfügung stellt.

















