Ermittlungen nach Autobahn-Crash: Zwei 19-Jährige unter Verdacht des illegalen Rennens

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Foto: Polizeiautobahnstation Kaiserslautern

ENKENBACH-ALSENBORN/A6 – Am heutigen Samstagvormittag ereignete sich gegen 11.21 Uhr auf der A6 im Bereich Enkenbach-Alsenborn ein folgenschwerer Verkehrsunfall.

Die eintreffenden Beamten fanden ein massiv beschädigtes Fahrzeug auf der linken Fahrspur vor. Der 19-jährige Fahrer erlitt nach ersten Erkenntnissen nur leichte Verletzungen. Zur weiteren medizinischen Abklärung wurde er dennoch in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Unfallspuren am Ort des Geschehens deuteten unmittelbar auf eine massiv überhöhte Geschwindigkeit vor dem Aufprall hin.

Rekonstruktion der Fahrweise durch Zeugenaussagen

Die Ermittlungen vor Ort ergaben ein besorgniserregendes Bild. Das verunfallte Fahrzeug war zuvor zweimal über sämtliche Fahrstreifen sowie den Standstreifen geschleudert. Im Verlauf der Unfallaufnahme meldeten sich Zeugen, die von zwei Fahrzeugen berichteten. Ein Nissan und ein Honda, beide besetzt mit 19-jährigen Fahrern, waren gemeinsam auf dem Rückweg von Stuttgart. Laut Zeugenaussagen kam es dabei wiederholt zu riskanten Überholmanövern und extremen Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Einleitung von Strafverfahren wegen illegalen Straßenrennens

Aufgrund der gesammelten Beweise und Aussagen wird gegen beide Fahrer nun wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ermittelt. Die Fahrzeuge wurden sichergestellt oder entsprechend untersucht. Die Autobahnpolizei Kaiserslautern bittet weitere Verkehrsteilnehmer um Mithilfe. Personen, die Angaben zur Fahrweise der schwarzen Limousinen machen können, werden gebeten, sich zeitnah zu melden. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und der gefahrenen Geschwindigkeit dauern an.

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