Trier: Sechs Verletzte nach Reizgas-Attacke von 13-jährigem Ladendieb in der Trier-Galerie

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Feuerwehrleute beim Einsatz bei einem Gasalarm.
Foto: dpa / Symbolbild

TRIER – Am heutigen Samstagnachmittag kam es in der Trier-Galerie zu einem größeren Polizeieinsatz. Gegen 15:05 Uhr sprach der Leiter eines Ladengeschäftes im Untergeschoss einen mutmaßlichen Ladendieb an.

Dieser reagierte unmittelbar mit dem Einsatz von Pfefferspray. Aufgrund der starken Luftkontamination musste das gesamte Gebäude zeitweise geräumt werden.

Medizinische Versorgung und polizeiliche Maßnahmen

Der Rettungsdienst behandelte vor Ort insgesamt sechs Personen, die über Reizungen der Atemwege und Augen klagten. Ein männliches Opfer wurde zur weiteren Kontrolle in ein Krankenhaus transportiert. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 13-jährigen Jungen. Er wurde nach dem Vorfall von Passanten fixiert und der Polizei übergeben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde das Kind seinen Erziehungsberechtigten überstellt.

Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs nach Belüftung

Die Berufsfeuerwehr Trier war mit 12 Kräften vor Ort, um die Räumlichkeiten umfassend zu belüften. Die betroffenen Besucher zeigten für die notwendigen Maßnahmen großes Verständnis. Gegen 16:10 Uhr konnten die Behörden das Gebäude wieder freigeben. Der reguläre Geschäftsbetrieb wurde im Anschluss ohne weitere Vorkommnisse fortgeführt.

8 Kommentare

  1. Wie lautet denn der Vorname des Jungen? Erinnert stark an den ständig wiederkehrenden „Einmann“.
    Wird höchste Zeit, dass die Strafmündigkeit herabgesetzt wird, ich schlage ab 10 vor, nach allem, was man so erleben muss in den letzten Jahren!

  2. Diese Kinder werden von Erwachsenen zu Fachkräften im Bereich Kriminaliät ausgebildet. Und weil im besten Deutschland aller Zeiten jeder Jugendliche unter 14 Jahren weiß dass strafrechtlich nichts zu befürchten ist, wird dies eben gnadenlos ausgenutzt. Warum sonst trägt ein 13jähriger Pferspray spazieren? Das Messer hat er auf die Schnelle wohl nich ziehen können. Die erwachsenen Hintermänner sind oft (oder meistens) nicht die Ureinwohner unseres wunderbaren Schlaraffendeutschland.

    • Nö Kürenzer, das gilt nur noch für arbeitende und steuernzahlende deutsche Deppen-Eltern, die sich anständig durchs Leben schlagen.

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