TRIER/MAINZ – Die Autobahn GmbH des Bundes hat ein umfangreiches Investitionsprogramm in Höhe von 140 Millionen Euro für Rheinland-Pfalz vorgestellt.
Die Maßnahmen konzentrieren sich auf sechs zentrale Projekte zur langfristigen Sicherung der regionalen Mobilität. Im Fokus stehen dabei die Instandsetzung maroder Brückenbauwerke sowie der bedarfsgerechte Ausbau wichtiger Verkehrsachsen im Westen Deutschlands.
Detaillierter Zeitplan für Brückenbau und Streckenausbau
Zu den Kernvorhaben zählt die Instandsetzung der Fellertalbrücke (A1) sowie der Ersatzneubau bei Höhr-Grenzhausen (A48), die beide bis Ende 2027 abgeschlossen sein sollen. Ein technisches Highlight ist die Verstärkung der über 60 Jahre alten Vorlandbrücke der A643 bei Mainz. Dort werden Pfeiler ab Oktober 2026 durch Stahlkonstruktionen verstärkt. Gleichzeitig wird auf der A61 der sechsstreifige Ausbau vorangetrieben. Dies umfasst auch den Neubau der Talbrücken Pfädchensgraben und Tiefenbachtal.
Langfristige Sicherung der Logistikrouten
An der Moselbrücke Ehrang (A64a) beginnt 2026 eine mehrjährige Sanierung zur Sicherstellung der Tragfähigkeit. Diese Maßnahmen sind essenziell für die logistische Infrastruktur des Bundeslandes. Trotz der Bauarbeiten betont die Autobahn GmbH eine möglichst nutzerfreundliche Umsetzung. Bei der Instandsetzung der Moseltalbrücke Winningen finden wesentliche Arbeiten im Brückeninneren statt. Dies schont den fließenden Verkehr auf der A61.

















