TRIER – Der Trierer Moselpegel ist aktuell wieder über die Meldehöhe gestiegen. Für Freitag wird mit einem Höchststand von 6,60 Meter gerechnet.
Entsprechend mussten Abschnitte des Moselradwegs am westlichen Ufer erneut gesperrt werden. Wie sich die Situation auf den Uferwegen von Tag zu Tag entwickelt, zeigt ein neuer Online-Service: Die aktuell gesperrten Strecken und die jeweiligen Umfahrungsmöglichkeiten wurden in das Geoportal der Stadt Trier integriert.
Der neue Kartendienst kann direkt über den Link www.trier.de/moselradwege angesteuert werden.
Auch die Freigabe der Streckenabschnitte nach dem Rückgang des Hochwassers kann dort nachverfolgt werden.
Dabei ist zu beachten, dass die Radwege zumeist nicht in dem Moment wieder freigegeben werden, wenn sie nicht mehr überspült sind.
Zunächst stehen noch Aufräumarbeiten durch Einsatzkräfte des Amts StadtRaum Trier auf dem Programm, um die Verkehrssicherheit wiederherzustellen. Sand, Müll und Schlamm oder auch Äste und umgestürzte Bäume werden eingesammelt und abtransportiert. Oft verbleibt nach den gröberen Aufräumarbeiten noch ein dünner Schlammfilm auf der Fahrbahn, von dem bei Feuchtigkeit eine hohe Rutschgefahr ausgeht, sodass der Weg bis zur Beseitigung dieses Films weiter gesperrt bleiben muss.
In den Wintermonaten kann sich die Freigabe durch festgefrorenen Schlamm zusätzlich verzögern.
Es gibt nur wenige Zufahrtsmöglichkeiten, über die Transportfahrzeuge auf die Moselradwege gelangen können. Solange die Aufräumarbeiten laufen, müssen diese Transportwege offengehalten werden. Dies kann dazu führen, dass ein bereits geräumter Abschnitt weiter gesperrt bleibt, weil er für den Abtransport von Material aus einem anderen Abschnitt benötigt wird. Eine gleichzeitige Nutzung durch Lkws und Fahrräder ist auf den schmalen Wegen, auf denen es keinen Raum zum Ausweichen gibt, aus Sicherheitsgründen nicht möglich.















