Hochwasser-Welle: Während Trier sinkt, steigt der Rhein – die aktuelle Lage!

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Symbolbild/ Das Hochwasser auf der Bundesstraße 416 an der Mosel geht wieder zurück. Foto: Thomas Frey/dpa

Trier/Koblenz. Nach teils kräftigen Regenfällen in den vergangenen Tagen hat das Hochwasser an der Mosel seinen Scheitelpunkt überschritten. Am Pegel Trier wurde am Freitagabend ein Höchststand von knapp sieben Metern gemessen. Seitdem gehen die Wasserstände laut Hochwasservorhersagezentrale Rheinland-Pfalz wieder zurück.

Während sich die Lage an der Mosel langsam entspannt, steigt der Rhein weiter an. Besonders am Mittelrhein werden für das Wochenende noch höhere Pegelstände erwartet.

Mosel: Entspannung zeichnet sich ab

Die fallenden Wasserstände werden nach Angaben der Vorhersagezentrale nun flussabwärts bis Koblenz erwartet. Auch die Polizei spricht aktuell von einer ruhigen Lage – trotz einzelner Straßensperrungen.

Betroffen sind unter anderem:

  • die Strecke zwischen Lieser und Kesten

  • die Straße zwischen Kinheim und Ürzig (Kreis Bernkastel-Wittlich)

  • die K65 zwischen Reil und Kövenig

Grund sind überflutete oder von Überflutung bedrohte Fahrbahnen. Laut Polizei handle es sich jedoch „um nichts Dramatisches“.

Rhein: Höchststand am Sonntag erwartet

Während die Mosel langsam fällt, steigen die Pegel am Rhein weiter.

  • Pegel Bingen: Erwarteter Höchststand am Sonntag bei etwa 3,50 bis 3,60 Metern

  • Pegel Koblenz: Prognostizierter Höchststand im Laufe des Sonntags bei rund 5,10 Metern

In Koblenz wurden vorsorglich Hochwasserschutzwände im Stadtteil Neuendorf errichtet. Die Lage sei aktuell ruhig, teilte die Polizei mit.

Unsichere Prognosen – erneuter Anstieg nicht ausgeschlossen

Nach Angaben der Hochwasservorhersagezentrale bleibt die Wetterentwicklung unsicher. Wiederholte, teils schauerartige Regenfälle hatten das Anschwellen der Flüsse ausgelöst.

Ein später erneuter Anstieg von Mosel und Rhein könne derzeit nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Fazit

An der Mosel – insbesondere in Trier – ist das Hochwasser auf dem Rückzug. Am Rhein hingegen steht der Scheitelpunkt noch bevor. Die Situation bleibt unter Beobachtung, größere Schäden sind bislang jedoch nicht gemeldet worden.

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