Vier zusätzliche Klassenräume für das Max-Planck-Gymnasium

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Foto: Presseamt Stadt Trier

TRIER – Auf dem Platz vor dem historischen, denkmalgeschützten AVG-Klostergebäude mit der Welschnonnenkirche in der Innenstadt beherrschen derzeit Kräne das Bild: Dort entsteht ein einstöckiges Gebäude, um die Raumnot im benachbarten Max-Planck-Gymnasium (MPG) zu beheben. Das Projekt hat mehrere Besonderheiten.

Das modulare Gebäude mit einer Holzkonstruktion besteht aus vormontierten Elementen, so dass es relativ schnell aufgebaut werden konnte. Zudem kann es später bei Bedarf an einem anderen Standort wieder verwendet werden.

n den Klassenräumen läuft derzeit schon der Innenausbau. Für die Beheizung werden auch spezielle Platten an der Decke angebracht. Foto: Presseamt Stadt Trier

Das einstöckige Gebäude kostet  rund 1,7 Millionen Euro und bietet künftig Platz für vier drei Meter hohe und knapp 52 Quadratmeter große Klassenräume für jeweils 25 Schülerinnen und Schüler, zwei Toilettenanlagen für 50 Mädchen und 50 Jungen, ein barrierefreies WC sowie einen Putzmittel- und einen Technikraum. Die Räume werden durch eine Wärmepumpe sowie spezielle Platten an der Decke beheizt, die noch installiert werden. Sie können bei einer anderen Verwendung der modularen Elemente jeweils flexibel eingesetzt werden.

Das Gebäude hat eine Außenhülle aus grau-braunen Faserzementplatten, die den aktuellen energetischen Anforderungen entspricht. Die Gestaltung wurde vorher mit der städtischen Denkmalpflege abgestimmt. Für den Zugang zum Gebäude gibt es eine barrierefreie Eingangsrampe mit Treppe am überdachten Haupteingang. 

Die modularen Elemente wurden bei der Firma Ochs in Kirchberg vorgefertigt und dann per Lkw nach Trier gebracht. Das Gebäude erfüllt nach Angaben des städtischen Hochbauamts auch als temporäre Konstruktion alle Anforderungen des Brand- und Schallschutzes sowie für die Wärmedämmung. Der Zeitplan sieht vor, dass das Gebäude Ende März fertiggestellt wird und der Umzug in den Osterferien stattfindet.

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