TRIER. Mit einer fröhlichen Tanz- und Gesangsperformance von Drittklässlern wurde Landesbildungsminister Sven Teuber in der Turnhalle begrüßt, als er einen Förderbescheid über knapp 2,2 Millionen Euro zum Ausbau des Ganztagsangebots und für weitere Verbesserungen an der Grundschule Heiligkreuz überreichte. Die Gesamtkosten des Projekts, das im Frühjahr 2026 starten und Ende 2027 abgeschlossen werden soll, liegen bei gut 4,3 Millionen Euro.
Vorgesehen ist vor allem ein Neubau für die Ganztagsbetreuung. Er umfasst Betreuungsräume, eine Mensa mit Küche, eine Bibliothek und Toiletten. Außerdem gibt es künftig eine Pausenhofüberdachung, ältere Toiletten werden erneuert und beim Neubauflügel wird durch den Anbau eines Aufzugs ein barrierefreier Zugang geschaffen.
Durch das Bauprojekt steigt die Zahl der Ganztagsplätze von 80 auf 224. An der dreizügigen Grundschule werden aktuell insgesamt 246 Jungen und Mädchen unterrichtet. Die neuen Plätze werden nach Angaben von Schulleiterin Gabriele Hoffmann angesichts der steigenden Nachfrage nach Betreuungsangeboten dringend benötigt. Sie bedankte sich wie auch OB Wolfram Leibe und Bürgermeisterin Elvira Garbes für die Landesförderung. Der anstehende Ausbau schaffe Planungssicherheit für die Eltern und verbessere die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zudem hätten die Kinder bald verbesserte Lernbedingungen. (Quelle: Stadt Trier)
















So, so, schafft Planungssicherheit. Für wen denn? Für die Eltern, die jetzt noch keine sind. Alle Kinder, die da jetzt unterrichtet werden, die sind, wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, schon lange aus dem Gymnasium raus. Und so ein Förderbeschied mit Geldern, die der Stadt vorher durch das Land entwendet werden schafft nur unnötige Mehrarbeit in den Verwaltungen. Ich dachte, das Zauberwort heißt Entbürokratisierung?