Eifelkreis: Nachtjagd auf Kupfer-Diebe – Polizei schnappt Bande auf der Flucht!

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Dachrinnen aus Kupfer sind ein begehrtes Diebesgut. Foto: dpa/Symbolbild

DASBURG. In der Nacht von Montag auf Dienstag (1./2. Dezember) hat die Polizei sechs Männer im Alter zwischen 16 und 35 Jahren in Dasburg festgenommen. Der Gruppe wird vorgeworfen, Kupferkabel in größerem Umfang gestohlen zu haben. Die Polizei bestätigte den Einsatz am Mittwoch.

Kontrolle in Dasburg – Hinweise auf zweites Fahrzeug

Die Männer waren gemeinsam in einem Fahrzeug unterwegs und gerieten in Dasburg in eine Polizeikontrolle. Im Rahmen der Personen- und Fahrzeugüberprüfung ergaben sich laut Polizei Hinweise auf ein weiteres Fahrzeug, das ebenfalls zur Gruppe gehören soll.

Die luxemburgische Polizei wurde informiert – und wurde fündig.

Luxemburgische Beamte entdecken abgestelltes Auto mit Kabeltrommeln

Im luxemburgischen Breidfeld entdeckten Einsatzkräfte ein abgestelltes Auto, das dem mutmaßlichen Diebestrupp zuzuordnen ist. Im Fahrzeug befanden sich mehrere große Kabeltrommeln mit Kupferkabeln von rund fünf Zentimetern Durchmesser.

Nach Einschätzung der Ermittler handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Diebesgut.

Herkunft der Kabel weiterhin unklar

Wo die massiven Kabelrollen entwendet wurden, ist bislang nicht bekannt. Aufgrund ihrer Größe kommen nach Polizeiangaben insbesondere infrage:

  • Betriebe

  • Baustellen

  • technische Anlagen

  • Infrastrukturprojekte in Deutschland oder Luxemburg

Die Kriminalpolizei Trier bittet mögliche Geschädigte, sich unter 0651 983-43390 zu melden.

Sechs Männer in Untersuchungshaft

Die Staatsanwaltschaft Trier stellte Haftanträge gegen alle sechs Tatverdächtigen.
Am Mittwoch (3. Dezember) wurden sie dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Trier vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.

Ermittlungen zur Diebesroute laufen

Die Polizei prüft derzeit:

  • wo die Kabelrollen gestohlen wurden,

  • wie die Tätergruppe organisiert war,

  • ob weitere Personen beteiligt sind,

  • und ob es Verbindungen zu überregionalen Metalldiebstählen gibt.

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