Digitale Bücherregale und Bildungsportal: So sieht Teubers Digitalstrategie aus

Digitalisierung im Dienste von Pädagogik und Didaktik - das ist der Grundsatz einer neuen Strategie für Schulen und Kitas in Rheinland-Pfalz. Minister Teuber hat Eckpfeiler vorgestellt.

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Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

MAINZ. Digitale Bücherregale an allen Schulen, moderne Lernräume, eine Schüler-ID und ein Bildungsportal mit rund 30 Anwendungen, aber nur einem Passwort: Das sind wesentliche Elemente der neuen Digitalstrategie der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Lehrkräfte, Erzieherinnen sowie Schul- und Kitaleitungen sollen im Digitalbereich kontinuierlich fortgebildet werden.

Dies kündigte Bildungsminister Sven Teuber (SPD) an. Geplant sind unter anderem landesweite Schulleitertagungen. Die Schulen sollten sich auch enger vernetzen können.

Eltern einbeziehen

Wissensökonom Emmanuel Müller vom Landeselternbeirat sprach von einem wichtigen Thema, auch für die Eltern. Teuber sagte, schon bei Elternabenden in den Kitas sei es sinnvoll darüber zu sprechen, wie Eltern ihre Kinder behutsam und kompetent an die Medien heranführen könnten. Eine digitale Welt sei in den Kitas aber nicht geplant.

KI-gestützte Assistenzsysteme für die Verwaltung

In der Verwaltung setzt Teuber unter anderem auf KI-gestützte Assistenzsysteme, die in das Bildungsportal eingebettet werden sollen. «Technik ist kein Selbstzweck, wir stellen sie ganz klar in den Dienst der Pädagogik und der gesamten Bildungsfamilie», betonte Teuber.

Bei seinen Besuchen in den Kitas und Schulen erlebe er ein «Riesenbedürfnis, dieses Feld mit einer Orientierung zu decken», berichtete Teuber. Die Faszination digitaler Medien müsse in Lernen und Inspiration in den Schulen überführt werden. Der Erfolg der Digitalstrategie werde sich in den nächsten zehn Jahren entscheiden. (Quelle: dpa)

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