Trier: Bereits 36 neue grüne Bänke in der Innenstadt

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Die Konstantinstraße präsentiert sich nach der Aufstellung von drei Pflanzkübeln deutlich attraktiver. Foto: Stabsstelle Einzelhandel und Innenstadt

TRIER – Mehr Grün und mehr Platz zum Verweilen: In der  Fußgängerzone und an weiteren innerstädtischen Standorten wurden in diesem Jahr 36 neue Pflanzkübel mit integrierten Sitzmöglichkeiten aufgestellt.

Das berichtet die Trierer Rathaus Zeitung in ihrer aktuellen Ausgabe vom Dienstag.

Sie bringen dauerhaft mehr Grün in die Innenstadt und laden Bewohnerinnen, Bewohner und Gäste ganzjährig zum Ausruhen ein. Damit setzt die Stadt die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger aus den Beteiligungsaktionen der Innenstadtprogramme um. 
Es gibt derzeit folgende Standorte mit neu aufgestellten Begrünungen im Stadtgebiet, meist mit Sitzgelegenheiten:

  • Konstantinstraße: 3 Stück
  • Johann-Philipp-Straße: 1 Stück
  • Neustraße: 3 Stück
  • Simeonstraße: 7 Stück
  • Fleischstraße: 3 Stück
  • Pfützenstraße: 1 Stück
  • Römerbrückenkopf: 3 Stück
  • Brotstraße: 4 Stück
  • Viehmarkt: 11 Stück

Bei der Auswahl der Bepflanzung setzt die Stadt auf Dauerhaftigkeit und ökologische Wirkung: In den Kübeln wurden je nach Größe Solitärgehölze eingesetzt: auffällige Bäume oder Sträucher, die einzeln gepflanzt werden, um als Blickfang zu wirken. Als Unterpflanzung dienen insektenfreundliche, standortgerechte Stauden, ergänzt durch Zwiebelpflanzen. So entsteht ein ganzjähriges, lebendiges Grün, das nicht nur optisch überzeugt, sondern auch den urbanen Raum ökologisch bereichert. Die Pflege und Unterhaltung gewährleisten städtische Gärtnerinnen und Gärtner. Ziel ist, die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum spürbar zu erhöhen und einen Beitrag zur Klimawandel-Anpassung zu leisten. Die Realisierung war dank mehrerer Förderprogramme möglich: Über das Landesprogramm „Innenstadt-Impulse“ wurden die Standorte Konstantin-, Brot- und Pfützenstraße finanziert. Die Sitzgruppe am Viehmarkt wurde über das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ gefördert. Von den 139.250 Euro Kosten wurden 90 Prozent durch Zuschüsse gedeckt. Zudem hat das Amt StadtRaum 23 Beete für rund 250.000 Euro aufgestellt und bepflanzt. Sie wurden komplett über das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (Kipki) des Landes finanziert.

Die Rückmeldungen von Bürgerinnen, Bürgern und Gästen fallen durchweg positiv aus. So meinte Raphael: „Ich finde die neuen Pflanzenkübel gut. Sie machen die Innenstadt grüner und schöner. Man hat auch mehr Möglichkeiten, sich mal hinzusetzen.“ Selbst bei weniger gutem Wetter sind die Sitzgelegenheiten stark frequentiert, an belebten Tagen erst recht. Besonders geschätzt wird die Kombination aus Begrünung und Sitzmöglichkeiten, die den Aufenthalt in der Innenstadt spürbar angenehmer macht.

Auch in Zukunft soll die Aufenthaltsqualität weiter gesteigert werden. Dazu sind zusätzliche Standorte für Begrünung, Sitzgelegenheiten und neue Spielpunkte vorgesehen – bevorzugt werden bodengebundene Bepflanzungen. Wegen der Leitungen im Boden, den vielen Kelleranlagen unter dem Straßenniveau sowie der Ausweisung nahezu der gesamten Innenstadt als Grabungsschutzzone ist eine Begrünung nicht flächendeckend realisierbar. Daher sind zusätzlich mobile Begrünungselemente erforderlich. Zudem wurden Fördermittel für eine weitere Innenstadtmöblierung zugesagt: Diese soll nach und nach umgesetzt werden.

(Quelle: Trierer Rathaus Zeitung, Ausg. v. 23.09.25)

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