Schwimmkran hebt gestrandetes Boot aus dem Rhein

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Aufwendige Aktion: Ein Schwimmkran hat ein bei Bingen gestrandetes Boot geborgen. Foto: Andreas Arnold/dpa

BINGEN/RÜDESHEIM – Ein Schwimmkran hat die bereits am 10. August auf einer Untiefe im Rhein festgefahrenes Boot beim hessischen Rüdesheim geborgen. Anschließend brachte er das in die Jahre gekommene Sportboot in den gegenüberliegenden Hafen von Bingen in Rheinland-Pfalz.

Das teilte der stellvertretende Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rhein in Bingen, Florian Krekel, der Deutschen Presse-Agentur mit.

Die von Schaulustigen am Ufer und von Passagieren der nahen Fähre Rüdesheim-Bingen beobachtete Aktion habe etwa viereinhalb Stunden gedauert. Ein Taucher habe armdicke Stahlseile unterhalb des 13-Meter-Bootes durchgezogen. Insgesamt waren laut Krekel rund 15 Experten im Einsatz: «Es ist sehr gut verlaufen. Da waren Profis am Werk.» Im Hafen von Bingen soll geklärt werden, ob das Boot noch dicht ist und wo es verbleibt.

Fünfstellige Summe – Bootseigner soll zahlen

Die Kosten der Bergung auf der vielbefahrenen Bundeswasserstraße Rhein werden sich laut Krekel wohl auf eine fünfstellige Summe belaufen. Es werde versucht, sie dem Bootseigner in Rechnung zu stellen. 

Nach früheren Angaben der Wasserschutzpolizei Rüdesheim waren die beiden Schiffsführer aus dem Raum Berlin am 10. August mit mangelnder Ortskenntnis auf dem Rhein abseits der Fahrrinne der großen Binnenschiffe unterwegs gewesen. Sie strandeten auf einem Steinwall im Wasser und wurden von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit einem Schlauchboot ans Ufer gebracht.

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