Krankenkasse: Krankenstand in der Region im ersten Halbjahr gesunken

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Ein Fieberthermometer liegt auf einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild

TRIER. Der Krankenstand in der Stadt Trier, den Landkreisen Trier-Saarburg und Bernkastel-Wittlich und dem Eifelkreis Bitburg-Prüm war im ersten Halbjahr 2025 niedriger als im Vorjahreszeitraum 2024. Er sank von 6,0 auf 5,6 Prozent, lag somit unter dem landesweiten Durchschnitt für Rheinland-Pfalz von 5,8 Prozent.

Von Januar bis Juni 2025 war jeder und jede Beschäftigte in der Stadt Trier, den Landkreisen Trier-Saarburg und Bernkastel-Wittlich und dem Eifelkreis Bitburg-Prüm durchschnittlich rund 10,1 Tage krankgeschrieben. Die DAK-Gesundheit hat in einer Sonderanalyse die Krankschreibungen aller DAK-versicherten Beschäftigen in der Region ausgewertet. In der ersten Jahreshälfte kamen auf 100 DAK-versicherte Beschäftigte insgesamt rund 1.012 Ausfalltage, was im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr ein Minus von 7,7 Prozent bedeutet.

Unternehmen in unserer Region profitieren nachhaltig davon, wenn sie die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden aktiv schützen und fördern“, sagt Nico Reppert, Leiter des Servicezentrums in Trier. „Investitionen in ein wirksames Betriebliches Gesundheitsmanagement zahlen sich aus, für die Beschäftigten und die Betriebe. Unsere Kasse unterstützt Unternehmen dabei, Gesundheit langfristig zu sichern und zu stärken.

Drei Erkrankungsgruppen liegen vorn

Die meisten Ausfalltage gingen im ersten Halbjahr 2025 auf das Konto von drei Erkrankungsgruppen. Rang 1 belegten Krankheiten des Atmungssystems mit 195,8 Fehltagen je 100 Versicherte. Dahinter kamen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes mit 174 Fehltagen, gefolgt von psychischen Erkrankungen auf Rang 3 mit 160,4 Fehltagen je 100 Versicherte.

Die Corona-Zeit hat auch die Generation Z geprägt

Die DAK-Gesundheit hat nicht nur die Krankschreibungen analysiert, sondern auch die Einstellungen der Erwerbstätigen zum Umgang mit ihrer Gesundheit in einer repräsentativen Forsa-Umfrage abgefragt. Besonders im Fokus dabei: Die unter 30-Jährigen in der Arbeitswelt, die sogenannte Generation Z. Die Umfrage ergab unter anderem, dass mehr als die Hälfte (54 Prozent) der jüngeren Beschäftigten deutlich vorsichtiger mit Infekten sind als vor der Pandemie. Ein Viertel lässt sich heute eher mit Erkältungssymptomen wie Husten oder Schnupfen krankschreiben (25 Prozent, bei der Gesamtheit: 18 Prozent). Die Generation Z meldet sich häufiger bewusst krank, damit sich eine Erkrankung nicht weiter verschlimmert. Diese Haltung nehmen 83 Prozent der unter 30-Jährigen ein. Bei einer Befragung von jüngerem Beschäftigen vor der Pandemie im Jahr 2015 waren es mit 75 Prozent noch weniger.

Die DAK-Gesundheit hat rund 335.000 Versicherte in Rheinland-Pfalz, davon 11.434 in der Stadt Trier und den Landkreisen Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich und dem Eifelkreis Bitburg-Prüm. Sie ist eine der größten gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands und engagiert sich besonders im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Weitere Informationen zum BGM der Kasse gibt es online unter: www.dak.de/bgm. (Quelle: DAK-Gesundheit, Servicezentrum Trier)

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