Trier/Luxemburg – Bahnreisende in der Großregion müssen sich erneut auf erhebliche Einschränkungen einstellen: Vom 23. August bis 14. September 2025 wird der Zugverkehr zwischen Luxemburg-Stadt und Wasserbillig vollständig eingestellt. Grund sind umfangreiche Bauarbeiten auf der Strecke – unter anderem werden mehr als 13 Kilometer Gleise und rund 22.000 Schwellen erneuert.
Pendler zwischen Trier und Luxemburg besonders betroffen
Insbesondere Pendlerinnen und Pendler aus Rheinland-Pfalz nach Luxemburg trifft die Maßnahme hart: In dem dreiwöchigen Zeitraum fahren keine durchgehenden Züge mehr zwischen Trier und Luxemburg. Der Regionalexpress (RE1) aus Koblenz wird in Trier Hauptbahnhof enden, die Regionalbahn RB87 fällt komplett aus, und die RB83 aus Wittlich verkehrt lediglich bis Igel.
Die CFL (Société Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeois) richtet einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein – mit Verbindungen von Trier nach Luxemburg sowie zwischen Konz und Wasserbillig. Die Arbeiten wurden laut CFL gezielt in den luxemburgischen Schulferien angesetzt, um das Passagieraufkommen gering zu halten. In Rheinland-Pfalz enden die Sommerferien allerdings bereits am 15. August – somit fällt ein großer Teil der Arbeiten genau in die Pendelzeit vieler Berufstätiger.
Weitere Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Trier, Koblenz und Saarbrücken
Nicht nur auf der Strecke nach Luxemburg kommt es zu Verzögerungen:
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Zwischen Trier und Saarbrücken sowie weiter bis Homburg dauern die bereits bestehenden Einschränkungen bis zum 19. November 2025 an. Betroffen sind vor allem die späten Abendstunden. Züge werden durch Busse ersetzt – was die Fahrtzeit von bisher rund 90 Minuten auf bis zu drei Stunden verlängert.
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Im Herbst 2025, zwischen dem 19. und 27. Oktober, ist die Bahnverbindung zwischen Koblenz und Cochem wegen Bauarbeiten an Signalen, Eisenbahnüberführungen und Oberleitungen teilweise vollständig gesperrt. Auch dort werden Züge durch Busse ersetzt oder auf alternative Routen umgeleitet.
Fazit: Geduld und Flexibilität gefragt
Für viele Fahrgäste in der Region bedeutet der Sommer und Herbst 2025 eine echte Geduldsprobe. Besonders Pendlerinnen und Pendler auf der stark frequentierten Strecke zwischen Trier und Luxemburg müssen sich auf deutlich längere Fahrtzeiten, Umstiege und Unsicherheiten im Berufsverkehr einstellen. Reisende sollten sich frühzeitig über Ersatzverkehre und geänderte Fahrpläne informieren.

















