KAISERSLAUTERN – Unbekannte sind in eine leerstehende Bunkeranlage in der Westpfalz eingedrungen. Sie gruben ein etwa vier Meter tiefes Loch in den Waldboden und stemmten eine Öffnung in die Bunkerwand, wie die Polizei mitteilte.
Aktuell gehe man davon aus, dass Abenteurer oder Liebhaber von sogenannten Lost Places als Täter infrage kämen.
Da die Anlage leerstehe, hätten die Unbekannten vermutlich keine Beute gemacht, so die Polizei. Allerdings werde nun wegen Einbruchs ermittelt. Zudem müsse das Loch in der Bunkerwand aufwendig gesichert und verschlossen werden.
Die Polizei warnt vor dem Betreten von «Lost Places» wie etwa alten militärischen Anlagen. Durch Einsturzgefahr, giftige Stoffe wie Asbest oder Schimmel oder veraltete Munition und Kampfmittel könne Lebensgefahr bestehen. Zudem könne das Betreten solcher Anlagen strafbar sein, etwa wegen Hausfriedensbruch oder Sachbeschädigung.















