Illegale Entsorgung verschärft sich: Müllkippe an der L46 wächst und wächst

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Foto: Privat

TRIER-EHRANG/ZEMMER – Eine Woche nach unseren Berichten über massive illegale Müllablagerungen auf einem Parkplatz an der Landstraße L46 zwischen Trier-Quint und Zemmer hat sich die Situation vor Ort nicht verbessert, sondern im Gegenteil verschärft.

Neue Aufnahmen belegen, dass die Menge des dort entsorgten Abfalls weiterhin zunimmt.

Der Parkplatz, der seit geraumer Zeit als inoffizielle Mülldeponie missbraucht wird, zeigt eine Woche nach unserer ersten Meldung ein noch besorgniserregenderes Bild. Hausmüll, Sperrmüll, Sondermüll und diverse andere Abfälle türmen sich an den bekannten Stellen weiter auf. Dies deutet darauf hin, dass die illegale Entsorgung ungehindert fortgesetzt wird.

Die Zuständigkeit für die Sauberkeit und Unterhaltung von Parkplätzen entlang von Landesstraßen liegt beim Landesbetrieb Mobilität (LBM). Trotz der anhaltenden und sich verschärfenden Vermüllung sowie der öffentlichen Thematisierung des Problems scheinen bislang keine Maßnahmen zur Beseitigung der Müllablagerungen oder zur Unterbindung weiterer Entsorgungen ergriffen worden zu sein. Dies führt zu Kritik seitens der Anwohner, die eine ausbleibende Reaktion der zuständigen Behörde beklagen.

Die anhaltende Untätigkeit verschärft nicht nur das Umweltproblem, sondern untergräbt auch das Vertrauen der Bürger in die Durchsetzung von Umweltschutzvorschriften. Der sollte unverzüglich Maßnahmen ergreifen, um den Müll zu beseitigen und den Parkplatz zukünftig vor weiteren illegalen Ablagerungen zu schützen, beispielsweise durch eine Sperrung des Bereichs, oder Überwachungsmaßnahmen.

Ein Hinweisschild alleine genügt hier nicht:

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11 Kommentare

  1. Jetzt ernsthaft, wenn man schon darüber berichtet dass dort viel müll angelegt wird, kommen einige auf die Idee das gleiche zu tun.
    Absolut verständlich!

    Es gibt Bundesländer die solche Ablagestellen überwachen, zum Beispiel mit einer Wild Cam.
    Das ist einer der Wege dem ganzen Herr zu werden. Auch regelmäßige Kontrollen durch Polizei und Ordnungsamt haben sich bewährt, aber das ist sehr personalintensiv.

    Das geht einfach gar nicht!
    Das schlimmste, das ist nicht die einzige Stelle. Diese Müllentsorgung sieht man mittlerweile an jedem Parkplatz. Mal mehr, mal weniger. Voll eklig!

    Irgendwie muss man doch handeln.
    Das kann doch nicht so weiter gehen

    • Das hab ich mich auch schon gefragt, warum man da nicht so etwas wie eine Wildkamera installiert. Und natürlich – wenn das da auch so liegen bleibt, wird doch nur noch mehr dazu gestellt.

      Einmal den Mist da weg holen und ein Schild mit „Kameraüberwachung“ aufstellen – das würde mehr Wirkung haben, als den Quatsch mit dem Holzschild… (und am besten mit einer tatsächlichen Kameraüberwachung, falls wieder einer zu blöd ist, seinen Sperrmüll normal anzumelden)

  2. Was soll denn dieses dämliche Schild. Wer kein Deutsch lesen kann und auch sonst die allgemeinen deutschen Entsorgungsregeln vielleicht nicht kennt, orientiert sich nach dem Müll, der bereits vor der Tonne liegt. Zumindest. ist es keine Umweltverschmutzung, weil der Täter wohl damit rechnet, dass es auf dem Parkplatz neben der Mülltonne eingesammelt wird.

    • Selbst wenn – darauf achtet doch kein Mensch. Und die, die ihren Müll extra DORT mit hoch nehmen, denen ist das Schild auch herzlich egal.
      Da die Wortwahl eher darauf schließen lässt, dass hier die ausländischen Mitbürger verantwortlich sind – es gibt genug Ecken hier in der Region, in denen sich die Landsleute definitiv nicht besser benehmen. Die kann man hier also nicht per se ausschließen.

  3. Dieser Artikel beweist eindeutig, es braucht nur eine Plattform und schon werden hirnlose Umweltschweine tätig und setzen alle Gesetze und Regeln außer Kraft.
    Wie lange schauen die hierfür Verantwortlichen noch zu ??
    Privatsphäre hin oder her, Überwachungskameras sind hier das einzige Mittel um diesen Kreaturen Einhalt zu gebieten.

  4. Es zeigt doch nur die Unfähigkeit dieses Staates und seiner Apparate. Ausser laber laber und albernen Schildern kriegen die nix geregelt. Egal bei welchem Problem. Siehe nur als Beispiel die sogenannten Waffenverbotszonen. Wer nimmt das/die noch ernst?
    Wie heisst es so schön: wo ein Wille da auch ein Weg (ausser in D)
    Mal drüber nachdenken.

  5. Wer so primitiv ist, um Müll in die Landschaft zu schmeißen, ist meistens auch doof genug, irgendwelchen Papierkram darunter zu hinterlasssen, mit dem sich seine Identität herausfinden lässt. Ein mit Karte oder Handy bezahlter Kassenzettel, irgendwelche Post, Lieferscheine…

    Also Müll abholen, durchsuchen, zugreifen, Täter vor Gericht bringen – und das ganze so öffentlich machen, dass es abschreckt. Und Überwachungskamera aufstellen. Ist doch eine Kleinigkeit, wieso passiert das nicht?

  6. Stellt doch einfach einen großen Container auf, den Ihr täglich leert und stellt einen Kassierer daneben. So schafft man Arbeitsplätze für Fachkräfte. Ich komme dann auch ab und zu vorbei.

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