TRIER. Nach einer langen Phase der Spekulationen steht nun fest, wer den Kiosk im Palastgarten Trier übernimmt: Rechtsanwalt Nils Becker aus Krefeld wird zusammen mit zwei Partnern den beliebten Treffpunkt revitalisieren.
Wie die CDU-Stadtratsfraktion Trier in einem Posting mitteilte, wurde der Miet- und Kooperationsvertrag durch CDU-Dezernent Ralf Britten vor Ort unterzeichnet. Ziel ist es, den Kiosk zu renovieren und ihn „optisch sowie infrastrukturell in einen Zustand zu versetzen, der dem Palastgarten und dem Weltkulturerbe unserer schönen Stadt würdig ist“, so Britten. Auch die Sanierung und der Betrieb der öffentlichen Toilettenanlage werden übernommen.
Gastronomie trifft Kultur: Ein Treffpunkt für alle Generationen
„Es geht darum, den Palastgarten durch den Kiosk attraktiver zu machen und ein ganzjähriges Angebot aus Außengastronomie und Kleinkunst zu schaffen“, betont CDU-Dezernent Ralf Britten.
Der Kiosk soll mit langen Öffnungszeiten den Park beleben und ein Treffpunkt für Jung und Alt werden. Dabei wird ein umfassendes Sicherheitskonzept in Zusammenarbeit mit der Stadt und der Polizei für zusätzliche Aufenthaltsqualität sorgen.
Sanierung mit Leidenschaft
Nach Informationen des Volksfreunds hatte die Stadt Trier hohe Anforderungen an den neuen Betreiber gestellt: Neben der Instandhaltung des Kiosks muss auch die stark renovierungsbedürftige Toilettenanlage modernisiert werden.
Becker plant, in den kommenden Monaten einen mittleren fünfstelligen Betrag in die Sanierung zu investieren. Die WCs sollen künftig nur gegen Gebühr zugänglich sein, um Missbrauch zu verhindern – ein wichtiger Schritt auch mit Blick auf die Problematik der Kleindealer-Szene, die sich in der Vergangenheit rund um den Kiosk angesiedelt hatte.
„So stellen wir sicher, dass nur diejenigen die Sanitäranlagen besuchen, die wirklich müssen, und nicht, weil sie dort andere Dinge vorhaben“, erklärte Becker gegenüber dem Volksfreund.
Bereits im Spätsommer könnten erste Testläufe mit Gastro- und Kulturangeboten starten. Ab Herbst 2025 soll der reguläre Betrieb aufgenommen werden.

















