TRIER. Spektakulärer Fall vor dem Amtsgericht Trier: Am Mittwoch, dem 25. Juni, beginnt der Prozess gegen einen heute 19-jährigen Mann aus Saarburg, der laut Anklage im Sommer 2024 bei einer riskanten Flucht einen Polizisten mit seinem Kleinkraftrad mehrere Meter mitgeschleift und verletzt haben soll.
Die Staatsanwaltschaft Trier wirft dem Angeklagten Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, fahrlässige Körperverletzung, vorsätzliches Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz vor.
Polizist bei Flucht schwer gefährdet – Kleinkraftrad ohne Zulassung
Laut Anklageschrift fiel der damals 18-Jährige im August 2024 zunächst durch überhöhte Geschwindigkeit auf. Eine erste Kontrolle ignorierte er und flüchtete. Bei einem zweiten Fluchtversuch wenig später kam es zur Eskalation: Als eine Polizeistreife den jungen Mann erneut stoppen wollte, fuhr dieser an und erfasste einen Beamten, der dabei mehrere Meter mitgeschleift und verletzt wurde.
Zusätzlich ergaben die Ermittlungen, dass der Angeklagte weder über eine gültige Fahrerlaubnis verfügte noch dass sein Fahrzeug ordnungsgemäß versichert war.

















