Dreifachmord: 100 Kräfte suchen wieder nach mutmaßlichem Täter von Weitefeld

Er soll ein Ehepaar und deren 16 Jahre alten Sohn aus seinem Nachbarort getötet haben. Seit der Tat fehlt von dem Verdächtigen jede Spur. Die Suche geht weiter – lebt er noch?

0
Die Staatsanwaltschaft hat für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, 10.000 Euro ausgelobt. Foto: Thomas Frey/dpa

WEITEFELD. Rund 100 Kräfte suchen im Westerwald erneut nach einem mutmaßlichen Dreifachmörder einer Familie. Es gebe keinen konkreten Hinweis, der zur Suche geführt habe, sagte ein Polizeisprecher. Teils würden auch bereits abgesuchte Flächen erneut abgesucht.

Unter anderem sei eine Suche an und in einem Teich mit Tauchern geplant, sagte er. Auch unwegsames Gelände solle abgesucht werden. Neben Tauchern kommen laut Sprecher auch Hunde zum Einsatz.

Lebt der mutmaßliche Mörder noch?

Seit Anfang April fehlt von dem mutmaßlichen Dreifachmörder jede Spur. Er soll ein Ehepaar und deren 16 Jahre alten Sohn in Weitefeld mit Schüssen und Stichen getötet haben. Der 61-jährige Verdächtige stammt aus dem Nachbarort und ist wegen versuchten Totschlags vorbestraft.

Am Tatort seien Blutspuren gefunden worden, die darauf schließen ließen, dass der Gesuchte verletzt sei, hatte die Polizei zuvor gesagt. Über die Menge an Blut und die mögliche Schwere der Verletzung des Mannes könne man keine Angaben machen. «Natürlich kann es sein, dass wir eine tote Person finden», sagte der Sprecher nun. Ausschließen könnte man nichts. (Quelle: dpa)

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.