Nach Vorfall im Januar: Luxemburg bereitet Schulen auf Amok-Gefahren vor

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Eine Softair-Waffe. Foto: Robert Michael / dpa / Symbolbild

LUXEMBURG. Das Bildungsministerium des Großherzogtums verstärkt die Sicherheitsmaßnahmen an Schulen, wie L’essentiel berichtet. Ziel ist eine bessere Vorbereitung auf Amok-Gefahren.

Hintergrund ist ein Streit am Lycée Guillaume Kroll in Esch/Alzette im Januar. Dabei hatte ein Schüler zu einer Softair-Pistole gegriffen, wie das Portal berichtet. Seither läuft eine politische Debatte um das Thema im Großherzogtum.

Laut Bildungsminister Claude Meisch (DP) werde derzeit eine Bestandsaufnahme der technischen Ausstattung der Schulen durchgeführt. Einzelne Bereiche der Gebäude könnten häufig nicht verriegelt werden, weil die meisten Schulgebäude darauf nicht ausgelegt seien. Die Regierung setzte stattdessen auf das Verbarrikadieren in sicheren Räumen oder das geordnete Verlassen des Schulgeländes. Für Notfälle verfüge jede Schule über ein internes Krisenteam.

Wichtig sei zudem die Prävention. So habe es bereits mehrere großangelegte Sicherheitsübungen an verschiedenen Schulen gegeben. Künftig soll auch bei der Planung neuer Schulgebäude verstärkt auf Sicherheitsaspekte geachtet werden. (Quelle: L’essentiel)

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