Urteil gegen Syrien-Rückkehrerin und mutmaßliche IS-Terroristin aus Trier erwartet

Gegen eine geständige Syrien-Rückkehrerin und mutmaßliche IS-Terroristin soll in Düsseldorf das Urteil verkündet werden.

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Die Angeklagte soll im September 2013 nach Syrien ausgereist sein und sich dort zunächst der Terrorvereinigung Jabhat al-Nusra angeschlossen haben, später dann der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS). Foto: David Young/dpa

DÜSSELDORF. Eine Syrien-Rückkehrerin und mutmaßliche IS-Terroristin muss heute in Düsseldorf mit ihrer Verurteilung rechnen. Die Bundesanwaltschaft hat für die geständige Deutsch-Französin aus Trier zwei Jahre Haft auf Bewährung beantragt, ihr Verteidiger eine mildere Strafe.

Die 30-Jährige soll im September 2013 nach Syrien ausgereist sein und sich dort zunächst der Terrorvereinigung Jabhat al-Nusra angeschlossen haben und dann einige Monate später der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS). Zudem soll sie bei der Beschaffung von militärischer Ausrüstung für den IS geholfen haben.

Anfang 2014 soll die Angeklagte nach Deutschland zurückgekehrt sein und in Köln gewohnt, dem IS aber noch bis mindestens Februar 2015 angehört haben. Nach knapp vier Monaten Untersuchungshaft war die Angeklagte auf freien Fuß gesetzt worden.

Im Prozess am Düsseldorfer Oberlandesgericht hatte sie auch gestanden, die bereits als Sklavenhalterin und Terroristin zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilte Sarah O. aus Konstanz zur Ausreise nach Syrien überredet zu haben. Es sei ihre Online-Freundin gewesen. (Quelle: dpa)

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