TRIER. Am Freitag, 28. Juni 2024, kam es an der Berufsbildenden Schule (BBS) Gestaltung und Technik in Trier zu einem größeren Polizeieinsatz wegen eines Jugendlichen, der mit einer vermeintlichen Schusswaffe in einem Schulcontainer aufgefallen war.
Wie das Polizeipräsidium Trier nun mitteilt, führten nun intensive Ermittlungen der Polizei im Haus des Jugendrechts Trier zur Klärung des Sachverhalts.
Demnach wollte der Jugendliche, der tatsächlich nicht zur Schulgemeinschaft gehört, einen bekannten Schüler der BBS besuchen. Zuvor hatte er sich in der Stadt, ohne sich über mögliche Konsequenzen bewusst zu sein, eine Spielzeugpistole gekauft. Diese war dann Schülern der BBS aufgefallen, die eine scharfe Schusswaffe vermuteten.
Diese Mitteilung löste einen größeren Polizeieinsatz aus, in dessen Verlauf der Verantwortlich zunächst jedoch nicht mehr angetroffen werden konnte. Zu einer konkreten Gefahren- oder gar Bedrohungslage war es zu keinem Zeitpunkt gekommen.
Im Rahmen der Ermittlungen konnte die Polizei nun den Verantwortlichen feststellen, in seiner polizeilichen Vernehmung räumte der Tatverdächtige sein Fehlverhalten unumwunden ein und zeigte sich reuig.
Nach Abschluss der Ermittlungen entscheidet die Staatsanwaltschaft Trier über den weiteren Fortgang des Verfahrens.